Starke Teuerung bei Erdöl heizt Inflation an

1. Juni 2021, Wien
Effekt günstiger Ölpreise ist vorbei
 - Ponca City, APA (dpa)

Nach einer Teuerungsrate von 1,9 Prozent im April dürfte die Inflation in Österreich im Mai auf 2,8 Prozent geklettert sein. Davon geht die Statistik Austria in ihrer Schnellschätzung aus. Grund dafür ist, dass die Zeit günstigeren Erdöls, wie vor einem Jahr, nun vorbei ist. Gegenüber dem Vormonat April dürfte das Preisniveau um 0,3 Prozent gestiegen sein, erklärte die Statistik. Die genauen Werte werden am 17. Juni bekanntgegeben.

„Der Anstieg der Verbraucherpreise um 2,8 Prozent lässt sich hauptsächlich auf die ungewöhnlich niedrigen Preise für Treibstoffe und Energie im Mai 2020 zurückzuführen. Da sich diese mittlerweile wieder erholt haben, entfällt die vormals preisdämpfende Wirkung“, erklärte Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas in einer Aussendung.

Zuletzt war die Teuerungsrate in Österreich – mit ebenfalls 2,8 Prozent – im Jänner 2012 so hoch, hieß es aus der Direktion Volkswirtschaft der Statistik Austria auf APA-Anfrage. Ein Jahr danach, im Jänner 2013, erreichte die Inflation mit 2,7 Prozent beinahe diese Höhe.

APA

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