E-Mobilität trieb 2020 Wachstum im deutschen Batteriemarkt

16. Juni 2021, Frankfurt
Lithium-Ionen-Batterien waren der Haupttreiber
 - Zwickau, APA/AFP

Wachsende Nachfrage nach Elektroautos hat dem Markt für Batterien im vergangenen Jahr einen kräftigen Schub verliehen. Der deutsche Batteriemarkt legte um 35 Prozent auf 5,9 Milliarden Euro zu, wie der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) am Mittwoch in Frankfurt mitteilte.

Haupttreiber waren Lithium-Ionen-Batterien, die zum Beispiel in E-Autos und E-Bikes zum Einsatz kommen. Dieses Segment wuchs binnen Jahresfrist um 63 Prozent und macht mit 3 Milliarden Euro mehr als die Hälfte des Gesamtmarktes aus. Elektroautos gelten als wichtiger Baustein, um die von der Regierung vorgegebenen Klimaziele zu erreichen. Der Kauf von E-Autos wird mit Prämien gefördert, um die noch geringe Verbreitung der Fahrzeuge anzukurbeln.

Bei den für die Elektromobilität wichtigen Batteriezellen ist die deutsche Industrie allerdings noch von Herstellern im Ausland abhängig. Die in Deutschland verbauten Lithium-Ionen-Zellen stammen nach ZVEI-Angaben überwiegend aus Asien, aber auch osteuropäische Länder wie Polen hätten in den vergangenen Jahren auf diesem Feld aufgeholt.

APA/dpa

Ähnliche Artikel weiterlesen

BASF hinterfragt Batteriematerialien-Geschäft

12. Juli 2024, Ludwigshafen
Die Finanzziele für das Geschäft bleiben aber bestehen
 - Ludwigshafen, APA/AFP

Deutschland: Liefervereinbarung für „grünen“ Wasserstoff

12. Juli 2024, Berlin
Ammoniak aus Ägypten soll Basis zur Wasserstoffherstellung werden
 - Öhringen, APA/dpa

E.ON und MAN planen europaweites Ladenetz für E-Lastwagen

11. Juli 2024, Essen/München
Anlagen sind unter anderem auch in Österreich geplant
 - Paderborn, APA/dpa

VW und US-Batterieentwickler ordnen Zusammenarbeit neu

11. Juli 2024, Wolfsburg
Es geht um die Produktion von Feststoffzellen und zugehörige Kapazitäten
 - Salzgitter, dpa