Ölpreis steigt auf höchsten Stand seit 2014

6. Juli 2021, Singapur
Es fehlt eine gemeinsame Strategie
 - Batan Wanka, APA/AFP

Der Ölpreis ist auf den höchsten Stand seit fast sieben Jahren gestiegen, weil sich die großen Ölförderländer nicht auf eine gemeinsame Strategie einigen können. In London kostete ein Barrel (159 Liter) Öl der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im August am Dienstag 76,98 Dollar (64,87 Euro) – so viel wie zuletzt im November 2014.

Die Verhandlungen der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) und ihrer Partnerländer über eine leichte Produktionssteigerung waren am Montag ohne neues Datum abgebrochen worden.

Die Ölförderländer hatten seit vergangenem Donnerstag vor dem Hintergrund der steigenden Nachfrage nach Öl und wachsender Inflationssorgen über eine mögliche Ausweitung der Fördermenge ab August beraten. Widerspruch der Vereinigten Arabischen Emirate verhinderte eine Einigung.

Zur OPEC gehören unter anderem Saudi-Arabien, der Irak und der Iran, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait und Nigeria. Zu den Partnerländern der OPEC zählen unter anderem Russland, Kasachstan und Mexiko. Zusammen mit den Partnerländern wird die Gruppe als OPEC+ bezeichnet. Analysten zufolge steht die Einheit der Allianz auf dem Spiel; bei einem Bruch drohe ein heftiger Preiskrieg.

APA/ag

Ähnliche Artikel weiterlesen

OMV verdiente 2022 mehr als 5 Milliarden Euro

2. Feber 2023, Wien
Die Konzernerlöse stiegen um 75 Prozent auf 62,3 Mrd

Exxon verzeichnet Rekordgewinn von fast 56 Mrd. Dollar

31. Jänner 2023, Irving (Texas)

Chevron legt milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm auf

26. Jänner 2023, San Ramon (Kalifornien)

Uganda genehmigt Bau umstrittener Öl-Pipeline nach Tansania

25. Jänner 2023, Kampala
Chinas CNOOC ist mit an Bord
 - Hong Kong, APA/AFP