Smarter Strom verspätet

23. Juli 2021

Quelle: Oberösterreichisches Volksblatt, 17.07.2021 (S. 21)

Österreich hinkt mit 31 Prozent Ausrollungsgrad bis Ende 2020 und 75 Prozent bis Ende 2022 bei der Installation der Smart Meter hinterher. Laut E-Control sei die Verzögerung auf die technischen Probleme bei den Projekten sowie auf Lieferengpässe bei den Zählerherstellern zurückzuführen. Nun wurde vom Ministerium für Energie und Umwelt ein neuer Verordnungsentwurf in Begutachtung geschickt, der die der Ausrollung um ein Jahr verschiebt. Demnach sei die ursprüngliche Vorgabe gewesen bis Ende 2020 mindestens 80 Prozent der intelligenten Messgeräte zu installieren, bis Ende 2022 mindestens 95 Prozent. Dem neuen Entwurf zufolge soll jeder Netzbetreiber bis Ende 2022 mindestens 40 Prozent, sofern technisch machbar bis Ende 2024 bei 95 Prozent.

Oberösterreichisches Volksblatt

Ähnliche Artikel weiterlesen

UK fährt wegen Gaskrise wieder Kohlekraftwerke hoch

24. September 2021, London

Deutsche Industrie: Höhenflug der Strompreise schadet massiv

24. September 2021, Berlin
Gefahr durch hohe Strompreise
 - Essen, APA/dpa

Experten: Hohe Energiepreise steigern Insolvenzgefahr

22. September 2021, Düsseldorf/Frankfurt/London
Gefahr durch teure Energie
 - Berlin, APA/dpa

Hohe Strompreise von Entwicklung bei Gas getrieben

22. September 2021, Wien
Hohe Strompreise stark von Gasmarkt getrieben
 - Biessenhofen, APA