Ölpreise geben nach

16. August 2021, Singapur
Sorge wegen möglicher Corona-Maßnahmen
 - Salt Lake City, APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA

Die Ölpreise sind am Montag weiter gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete in der Früh 69,70 US-Dollar (59,24 Euro). Das waren um 89 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 90 Cent auf 67,54 Dollar. Die Ölpreise standen damit bereits den dritten Handelstag in Folge unter Druck.

Als Ursache gilt am Markt die Sorge vor einer weiteren Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus und damit verbundene Einschränkungen im Kampf gegen die Pandemie. Vor allem die Wirtschaft in China, einem der größten Ölimporteure der Welt, könnte durch die Entwicklung ausgebremst werden.

Besser als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten konnten die Ölpreise dagegen in der Früh nicht stützen. In der vergangenen Nacht war bekannt geworden, dass die japanische Wirtschaft im zweiten Quartal stärker als erwartet gewachsen war.

APA/dpa

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