Ölpreise geben zu Wochenbeginn nach

6. September 2021, Singapur
Es gibt Zweifel an der Robustheit der Konjunktur
 - Odessa, APA/AFP

Die Ölpreise haben zu Beginn der neuen Handelswoche nachgegeben. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Montag in der Früh 71,76 US-Dollar (60,45 Euro). Das waren 85 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 78 Cent auf 68,51 Dollar. Am Markt wurden mehrere Gründe für die fallenden Ölpreise genannt.

Zum einen wurde auf den stärkeren US-Dollar verwiesen, der den international in der US-Währung gehandelten Rohstoff für viele Interessenten verteuerte und damit auf der Nachfrage lastete. Hinzu kamen schwache Zahlen vom amerikanischen Arbeitsmarkt. Der Jobbericht der US-Regierung vom Freitag fiel wesentlich schwächer aus als Analysten erwartet hatten. Dies weckte Zweifel an der Robustheit der Konjunktur.

Marktteilnehmer nannten darüber hinaus Preissenkungen des Ölriesen Saudi-Arabien für asiatische Kunden als Belastungsgrund. Der Schritt sende ein negatives Preissignal und verstärke die bestehende Skepsis über die zu erwartende Erdölnachfrage. Grund für die Unsicherheit ist die rapide Ausbreitung der Corona-Delta-Variante und mögliche Bremswirkungen auf die globale Konjunktur.

APA/dpa

Ähnliche Artikel weiterlesen

Biogasbranche mahnt Erneuerbares-Gas-Gesetz ein

24. Juni 2024, Wien
Ungewisse Zukunft für größere Biogas-Anlagen ohne Gesetz
 - Darchau, APA/dpa

Stromtarife: Wer sparen will, muss wechseln

24. Juni 2024, Wien
Der Energieanbieter-Wechsel kann sich lohnen
 - Neulengbach, APA/THEMENBILD

„Made in Europe“-Bonus für Fotovoltaik

24. Juni 2024

Baustopp für Gasbohrung in Nordsee aufgehoben

21. Juni 2024, Den Haag