Ölpreise geben weiter nach

20. September 2021, Singapur
Währungseffekte können große Rolle spielen
 - Midland, APA/GETTY IMAGES NORTH AMERICA

Die Ölpreise sind am Montag mit weiteren Abschlägen in die neue Handelswoche gestartet. In der Früh kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 74,81 US-Dollar (63,51 Euro). Das waren 53 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 59 Cent auf 71,38 Dollar. Belastung kommt am Ölmarkt seit einigen Tagen vom US-Dollar. Weil der Dollar aufwertet, wird Erdöl für viele Nachfrager teurer.

Grund ist, dass Rohöl wie auch viele andere Rohstoffe in der US-Währung gehandelt werden. Währungseffekte können daher eine große Rolle in der Preisbildung spielen. An den Finanzmärkten richten sich in dieser Woche die Blicke auf die amerikanische Geldpolitik.

Am Mittwoch wird die US-Notenbank Federal Reserve die Ergebnisse ihrer Zinssitzung mitteilen. Mit Spannung wird erwartet, ob die Fed konkretere Signale für die um die Jahreswende herum erwartete geldpolitische Wende sendet. Die Ausrichtung der Fed gilt für viele andere Notenbanken und die Finanzmärkte als richtungsweisend.

APA/dpa

Ähnliche Artikel weiterlesen

Boltz: Geringe Auswirkungen durch Embargo auf russisches Öl

5. Dezember 2022, Wien/Kiew (Kyjiw)/Moskau
Energie-Experte Walter Boltz
 - Wien, APA/HERBERT PFARRHOFER

Kocher für weitergehende Energiepreis-Lösungen

2. Dezember 2022, Wien
Preisdeckel weiter in der Diskussion
 - Hannover, APA/dpa

Anträge für Energiekostenzuschuss ab heute möglich

29. November 2022, Wien

Energiemarkt auf dem Weg zurück zur Staatswirtschaft

28. November 2022