Vorsorge gegen Stromausfälle

29. September 2021

Austrian Power Grid unterzeichnete Kooperationsvertrag mit Polizei

Die Vorkehrungen gegen ein „Blackout“ in der Stromversorgung in Österreich werden verstärkt. Dazu haben Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) und der Vorstand des Hochspannungsnetzbetreibers APG nun einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. Die Polizei kann damit Stunden früher gewarnt werden. Die APG kann binnen 20 bis 30 Stunden die Versorgung wiederherstellen, zeigen Simulationen. Jedoch wird das Stromsystem immer anfälliger. „Der Netzausbau muss schneller gehen“, forderte Gerhard Christiner von der Austrian Power Grid (APG). Der Netzausbauplan der APG sieht bis 2032 ein Volumen von 3,5 Mrd. Euro vor.

Nehammer appellierte an die Menschen, Vorkehrungen für längere Stromausfälle zu treffen, also Vorräte oder Gaskocher anzuschaffen. ORF und Privatsender könnten als kritische Infrastruktur eine gewisse Zeit durchhalten, um die Bevölkerung weiter zu informieren.

Innenminister Karl Nehammer (links) auf Lokalaugenschein bei Netzbetreiber APG.

Oberösterreichisches Volksblatt

Ähnliche Artikel weiterlesen

APG investiert 150 Mio. Euro in Umspannwerk in NÖ

19. Mai 2022, Ernsthofen/Wien
41910348367014912_BLD_Online

Trotz viel Windstroms stiegen Stromimporte im Februar

25. März 2022, Wien
41910348366079568_BLD_Online

Stromnetzprobleme in der Ukraine wären ohne Effekt in der EU

4. März 2022, Wien/Kiew/Moskau
Stromnetz in der Ukraine kein Risiko für die EU
 - Herbolzheim, APA/dpa Symbolbild

APG schrieb Stromnetzreserve für 2022/23 aus

1. März 2022, Wien