Umweltorganisationen fordern EU-Werbeverbot für Fossile

4. Oktober 2021, Amsterdam

Mehr als zwanzig Umweltorganisationen in Europa fordern ein europaweites Verbot von Werbung und Sponsoring durch Öl- und Gasunternehmen. „Die EU hat bereits eine Richtlinie zum Verbot grenzüberschreitender Tabakwerbung und Sponsoring“, teilt die Umweltorganisation Greenpeace in einer Erklärung im Vorfeld der UN-Klimakonferenz in Glasgow mit. „Jetzt ist es an der Zeit für ein ähnliches Gesetz gegen die Industrien, die auf fossilen Brennstoffen beruhen.“

Der Gesetzesentwurf der Umweltorganisationen würde die Werbung für fossile Brennstoffe und für Fahrzeuge, die sie verwenden, verbieten, ebenso wie Sponsoring durch Ölfirmen. Die Umweltorganisationen kündigten an, sie würden eine Million Unterschriften von EU-Bürgern für ihr Anliegen sammeln und ihren Gesetzesentwurf bei der EU-Kommission einreichen. Die Kommission ist verpflichtet, alle Petitionen im Rahmen der „Europäischen Bürgerinitiative“ ernsthaft zu prüfen. Die Initiative für eine direkte Demokratie wurde 2007 von der EU verabschiedet.

APA/ag

Ähnliche Artikel weiterlesen

oekostrom AG meldet Rekordgewinn, erhöht Dividende

27. Mai 2024, Wien
Produktion von Wind- und Sonnenstrom um 55 Prozent gesteigert
 - Loosdorf, APA/THEMENBILD

Xiaomi erhöht Absatzprognose für seine E-Autos

23. Mai 2024, Peking
Xiaomi-Hauptquartier in Nanjing
 - Nanjing, APA/AFP

Erdgasversorgung der EU auch ohne Russland-Importe gesichert

23. Mai 2024, Berlin
Versorgungssicherheit auch bei weiterhin hohem Verbrauch gewährleistet
 - Wien, APA/DPA

OMV warnt vor drohender Pfändung von Zahlungen an Gazprom

22. Mai 2024, Wien
OMV-Geld für Gazprom könnte gepfändet werden
 - Wien, APA/THEMENBILD