VZBV warnt vor „Energiepreisen des Grauens“

8. Oktober 2021, Augsburg
Sorge um Energiepreise - Leipzig, APA/zb

Deutsche Verbraucherschützer warnen vor hohen Gaspreisen im Winter und fordern die Regierung zum Handeln auf. „Es drohen Energiepreise des Grauens“, sagte der Chef ihres Bundesverbands VZBV, Klaus Müller, der „Augsburger Allgemeinen“ (Freitag).

Wenn es nicht ein sehr milder Winter werde, würden die Rechnungen fürs Heizen deutlich höher als für den vergangenen Winter ausfallen. Allerdings hätten viele Versorger längerfristige Verträge, so dass Preissprünge nicht sofort auf die privaten Haushalte durchschlügen.

Von der Berliner Regierung forderte Müller, Deutschland unabhängiger von Gas, Öl und Kohle zu machen. „Bis dahin müssen wir die Menschen in den Blick nehmen, für die hohe Energiekosten eine Überforderung sind.“ Familien dürften nicht im Kalten sitzen, weil sie die Heizkostenabrechnung nicht bezahlen könnten. Dagegen helfe höheres Wohngeld. Zudem müssten die Gasspeicher bis zum Winter besser befüllt sein, als sie es mit rund zwei Dritteln jetzt seien, sagte Müller.

APA/dpa-AFX

Ähnliche Artikel weiterlesen

Habeck will CO2 auf hoher See speichern

26. Feber 2024, Berlin
Habeck: "Technologie ist sicher"
 - Berlin, APA/AFP

Regierung will 400 Mio. in Wasserstoff-Projekte investieren

26. Feber 2024, Wien
Regierung will Wasserstoff-Technologien anschieben
 - Bad Hersfeld, APA/dpa

Nächster Winter ohne Russengas?

26. Feber 2024, Wien

LNG-Terminal Mukran auf Rügen hat Probebetrieb aufgenommen

26. Feber 2024, Berlin
LNG-Tanker läuft in Mukran ein
 - Sassnitz-Mukran, APA/dpa