COP26 – Johnson zu Klimakonferenz: Welt steuert in richtige Richtung

15. November 2021, London/Glasgow

Der britische Premierminister Boris Johnson hat nach Abschluss der UNO-Klimakonferenz in Glasgow eine positive Bilanz gezogen. „Die Welt ist unbestreitbar auf dem Weg in die richtige Richtung“, sagte der konservative Politiker am Sonntagabend bei einer Pressekonferenz mit COP26-Präsident Alok Sharma im Londoner Regierungssitz Downing Street. Johnson lobte vor allem den Entschluss der beteiligten Staaten, ein Ende der Kohleenergie einzuleiten.

„Glasgow hat die Totenglocke für Kohleenergie geläutet“, so Johnson. Gleichzeitig gab er zu, dass nicht alle Ziele erreicht wurden: „Das ist nicht die endgültige Lösung, und konnte es auch nie sein.“

Die rund 200 Teilnehmerstaaten der zweiwöchigen Klimakonferenz in Glasgow hatten sich am Samstag auf eine Erklärung verständigt, die unter anderem zum schrittweisen Ausstieg aus der Kohleenergie auffordert. Die Formulierung wurde auf Druck von China und Indien jedoch in letzter Minute abgeschwächt.

COP-Präsident Sharma, der vor der Verabschiedung der Erklärung am Samstag kurzzeitig mit den Tränen gekämpft hatte, befürchtete eigenen Angaben zufolge auf den letzte Metern ein Scheitern der Konferenz. Er habe in einem emotionalen Moment „die Last der Welt“ auf den Schultern gefühlt, so Sharma.

APA/dpa

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