Energie lokal verbrauchen

31. Dezember 2021

Überschüssiger Strom soll lokal genutzt werden und dadurch Ersparnisse bringen.

Erneuerbare Energie
Waidhofen 2021 gab es international einen hohen Anstieg der Energiepreise. Viele Menschen beginnen deshalb, über den Beitritt zu einer Gemeinschaft für erneuerbare Energie nachzudenken. Die gesetzliche Grundlage dafür wurde im vergangenen Sommer durch den Beschluss des Erneuerbaren-Ausbau-Gesetzes (EAG) geschaffen.


In Waidhofen formiert sich gerade eine ebensolche Gemeinschaft aus lokalen Stromproduzenten und Verbrauchern. Anmeldungen sind derzeit noch möglich. Die „Erneuerbare Energiegemeinschaft Waidhofen“ besteht aus lokalen Produzenten und Verbrauchern. Erzeugt zum Beispiel ein Produzent mit seiner Photovoltaik-Anlage mehr Strom als er selbst benötigt, bringt er diesen in die Energiegemeinschaft ein. Verbraucher nutzen somit Strom, der von ihren Nachbarn erzeugt wurde, und sparen dadurch Netzkosten sowie Abgaben und Steuern.


Derzeit haben sich bereits 77 Personen für die „Erneuerbare Energiegemeinschaft Waidhofen“ angemeldet. Hinzu kommen noch die Anlagen der Stadt selbst. „Nutzen wir diese Gelegenheit, unseren Strom lokal zu erzeugen und zu verbrauchen. Dadurch halten wir die Wertschöpfung in der Region und tragen zum Erreichen von Energie- und Klimazielen bei. So können wir auch in Zukunft Stadt erleben und Grün genießen“, ruft Bürgermeister Werner Krammer zum Mitmachen auf. Auch er selbst ist bereits Mitglied der „Erneuerbaren Energiegemeinschaft“ und betont: „Wie bei allen Sharing-Projekten gibt es auch hier eine sehr starke soziale Komponente. Gerade in so herausfordernden Zeiten ist es wichtig, den Zusammenhalt und die Gemeinschaft zu stärken.“


Nähere Informationen zur „Erneuerbaren Energiegemeinschaft Waidhofen“ finden Sie auf: https://energiegemeinschaften.ezn.at/waidhofen

NÖ Nachrichten

Ähnliche Artikel weiterlesen

Biogas ist eine Job- und Konjunkturturbine

7. Juli 2022

Das Potenzial von Biogas

7. Juli 2022

Kraftwerk auf Burgenländisch

20. Juni 2022

„Dann können wir uns das aufzeichnen“

5. Mai 2022