Linz erarbeitet Klimaneutralitätskonzept

20. Jänner 2022, Linz

Die Stadt Linz will bis spätestens 2040 eine klimaneutrale Industriestadt sein. Eine wesentliche Rolle bei der Reduktion der eigenen Emissionen wird wohl der Unternehmensgruppe Linz – etwa mit dem Versorger Linz AG oder der Wohnungsgenossenschaft GWG – zukommen. Nach einer „Klima-Sondersitzung“ des Stadtsenats am Donnerstag soll nun in Abstimmung mit der Unternehmensgruppe ein Klimaneutralitätskonzept erarbeitet werden.

Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) hatte nach der Kommunalwahl im Herbst kein Arbeitsübereinkommen in der Stadtregierung mehr geschlossen und gesagt, er wolle lediglich eine überparteiliche ressortübergreifende Klima-Leitlinie. Demnach sollen alle Stadtregierungsmitglieder in ihren eigenen Ressorts Vorschläge erarbeiten, was sie zur Klimaneutralität beitragen können. Während man für die Klimaneutralität der in Linz stark vertretenen Industrie wohl auch andere Player wie Bund und EU brauchen werde, wolle man im eigenen Wirkungsbereich die kommunalen Treibhausgasemissionen möglichst rasch reduzieren und langfristig weitgehend beseitigen, so das Ziel. Neben der städtische Wasserstoffinitiative H2 Linz soll auch verstärkt auf Photovoltaik gesetzt werden.

APA

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