1.000 Voranmeldungen für „Energiegemeinschaften in NÖ“

24. Jänner 2022, St. Pölten

Im Rahmen der vor einem halben Jahr gestarteten Initiative „Energiegemeinschaften in Niederösterreich“ sind bisher mehr als 1.000 Voranmeldungen gezählt worden. Es gebe 150 konkrete Projekte, wurde am Samstag in einer Aussendung betont. Planungen gebe es bereits in jeder fünften Gemeinde im Bundesland.

Die von der EVN und der Energie- und Umweltagentur des Landes gegründete Energie Zukunft Niederösterreich GmbH (EZN) leistet Unterstützung auf dem Weg zur Gründung der Erneuerbaren Energiegemeinschaften sowie im laufenden Betrieb. Die hervorgehenden Gemeinschaften sind Vereine oder Genossenschaften, die erneuerbare Energie gemeinsam erzeugen und verbrauchen. Das Prinzip funktioniert so: Ein Haushalt, ein Betrieb oder eine Gemeinde errichtet eine Photovoltaik-Anlage und nutzt einen Teil des Stroms selbst. Die an Ort und Stelle nicht verbrauchte Elektrizität wird nicht ins überregionale Netz eingespeist, sondern mit dem Rest der Gemeinschaft geteilt.

Mit dem angebotenen Modell werde der „Zahn der Zeit“ getroffen, sagte LHStv. Stephan Pernkopf (ÖVP). Sauberer Strom könne „unter den Nachbarn, der eigenen Familie oder unter Vereinen im Dorf“ geteilt werden. Bis 2030 sollen Erneuerbare Energiegemeinschaften in allen 573 niederösterreichischen Gemeinden zu finden sein.

APA

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