Burgenland kooperiert bei Klimaneutralität mit Bulgarien

21. April 2022, Eisenstadt/Sofia
Burgenlands Landeshauptmann Hans Peter Doskozil
 - Eisenstadt, APA/HANS KLAUS TECHT

Das Land Burgenland arbeitet in den Bereichen Klimaneutralität und Erneuerbare Energien künftig mit Bulgarien zusammen. Gemeinsame energiepolitische Vorhaben und der Austausch von Know-How sollen beide auf dem Weg zur Klimaneutralität voranbringen, betonte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ). Das Abkommen zwischen Land, Energie Burgenland und dem bulgarischen Energieministerium wurde am Donnerstag in Sofia unterschrieben.

Die Zusammenarbeit, die Doskozil und der bulgarische Energieminister Alexander Nikolov nach einem Gespräch in Sofia begründeten, soll auf regionaler Ebene stattfinden. „Alleine wird keiner von uns sprichwörtlich die Welt retten. Aber gemeinsam können wir uns austauschen, unsere Best-Practice-Modelle bewerten und voneinander lernen“, sagte Doskozil. Stephan Sharma, Vorstandsvorsitzender der Energie Burgenland, betonte die Bedeutung regionaler Angebote auf dem Weg zur Klimaneutralität, die das Burgenland bis 2030 erreichen will. „Der Kampf gegen den Klimawandel, der Einsatz für erneuerbare Energieformen und für Klimaneutralität wird nicht gewonnen, wenn wir glauben, dass das ein Elitenthema ist“, so Sharma.

In einem ersten Schritt wird eine gemeinsame Arbeitsgruppe eingerichtet, die sich mit Klimaneutralität, Windkraft, Photovoltaik, Elektromobilität und Bürgerbeteiligung auseinandersetzen soll. Er sei überzeugt, dass die Antworten auf die Fragen der Energieunabhängigkeit und Klimaneutralität nur gemeinsam gefunden werden können, meinte Doskozil: „Und die Zeit, diese Lösungen anzubieten und diese Antworten zu erarbeiten, ist jetzt.“

APA

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