WEB Windenergie dank höherer Strompreise mit mehr Umsatz

21. April 2022, Wien

Die WEB Windenergie hat 2021 dank höherer Strompreise mehr Umsatz erzielt. Die Stromproduktion blieb durch die schwachen Windbedingungen in Europa mit 1.238 GWh unter dem Vorjahresniveau von 1.302 GWh, wie das Unternehmen mitteilte. Die höheren Strompreise hätten das geringere Windaufkommen kompensiert. Der Umsatz stieg von 106,2 auf 113,6 Mio. Euro, das Konzernergebnis von 15,5 Mio. auf 17,1 Mio. Euro.

„Die Strompreisentwicklung hat uns natürlich geholfen, sehr wichtig war aber auch die Entwicklung in unseren relativ jungen Märkten in Nordamerika, wo die Erzeugungsmengen über Plan lagen“, so Vorstandsvorsitzender Frank Dumeier am Donnerstag laut Pressemitteilung. Bereits heute erzeuge man rund 20 Prozent des gesamten Stromvolumens jenseits des Atlantiks, „Tendenz weiter steigend.“

Die Erzeugungskapazitäten werden ausgebaut. 2021 gingen mit der Inbetriebnahme von Windenergie- und Photovoltaikanlagen in Österreich und den USA rund 20 MW neu ans Netz, im ersten Quartal 2022 folgten zwei Windparks in Österreich und die Übernahme eines Solarparks in Italien mit insgesamt 30 MW. Aktuell beträgt die Erzeugungskapazität 574 MW. „Auch für die kommenden Jahre planen wir Erweiterungen. Derzeit steht ein Windpark mit 20 MW in den USA in Bau, zusätzlich soll es heuer noch Anlagenbestellungen für Wind- und Photovoltaikparks mit einer Gesamtkapazität von mehr als 50 MW geben, davon zwei in Österreich, einen in Deutschland und zwei in Italien“, so Dumeier.

Die WEB Windenergie AG ist eine Publikumsgesellschaft, deren nicht börsennotierende Aktien mit Unterstützung der Online-Plattform www.traderoom.at gehandelt werden. Aktuell sind mehr als 5.900 Aktionäre am Unternehmen beteiligt. Sie ist damit nach eigenen Angaben die größte Publikumsgesellschaft für Regenerativenergie in Österreich. Tätig ist die WEB neben Österreich in Deutschland, Frankreich, Italien, Tschechien, der Slowakei, Kanada und den USA. Die Aktionäre sollen eine Dividende von 2,10 Euro je Aktie erhalten.

APA

Ähnliche Artikel weiterlesen

OMV verdiente 2022 mehr als 5 Milliarden Euro

2. Feber 2023, Wien
Die Konzernerlöse stiegen um 75 Prozent auf 62,3 Mrd

Exxon verzeichnet Rekordgewinn von fast 56 Mrd. Dollar

31. Jänner 2023, Irving (Texas)

Transalpine Ölleitung schloss 2022 mit positivem Ergebnis

20. Jänner 2023, Triest

SBO-Chef: „Starten mit vollen Auftragsbüchern ins Jahr“

18. Jänner 2023, Wien/Ternitz