Ansturm auf die Fördergelder für private Fotovoltaik-Anlagen

27. April 2022

Zehntausende Anträge bereits am ersten Tag. Insgesamt sind 240 Millionen € für Solarzellen und Stromspeicher im Topf.

Geld vom Staat heizt den Solar-Boom nun kräftig an

Um hohen Strompreisen zu entgehen, bauen die Österreicher nun auf eigene Solaranlagen am Dach. Seit Donnerstagabend kann man Anträge auf Förderung neuer PV-Paneele sowie Stromspeicher stellen, und binnen Minuten waren die ersten 30.000 Anfragen bei der Ökostrom-Abwicklungsstelle OeMAG eingelangt.

Die Antragsteller haben nun sieben Tage Zeit, ihr Ansuchen zu vervollständigen, dann prüft die OeMAG die Unterlagen. Weitere Antrags-Termine sollen folgen (Infos auf www.oem-ag.at). Im Fördertopf des Erneuerbaren-Ausbau-Gesetzes stehen heuer 240 Millionen € zur Verfügung. Unterstützt wird die Installation von Solarzellen (Nettokapazität maximal 50 kWh) sowie dazugehöriger Speicherbatterien. Beispiel: Für eine PV-Anlage mit 15 kW Peakleistung und 15.000 € förderfähigen Kosten sind 3750 € Zuschuss möglich.

Verbot für neue Gasheizungen schon 2023Das nun von 2025 auf 2023 vorverlegte Einbauverbot für neue Gasheizungen wird von vielen Bundesländern grundsätzlich unterstützt. Österreichweit verwenden aktuell 900.000 Haushalte Gasthermen, davon befinden sich rund 80% in Wien, Nieder- und Oberösterreich.

Kronen Zeitung