Schramböck gegen Gaslieferstopp

28. April 2022, Wien/Kiew (Kyjiw)/Moskau
Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck
 - Wien, APA/HANS PUNZ

Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) hat sich am Donnerstag neuerlich gegen einen Lieferstopp für Gas aus Russland ausgesprochen. „Wir brauchen das Gas. Betriebe müssen weiter laufen und auch die Mitarbeiter weiter beschäftigt werden“, sagte Schramböck bei einem Pressegespräch auf Nachfrage. Sie sei für ein einheitliches Vorgehen in der EU und nicht, dass einige Länder einen Gaslieferstopp machen und andere nicht.

Wenn Unternehmen jetzt auf Öl umsteigen, dann befürworte sie das, sagte Schramböck. Die Versorgung stehe derzeit vor dem Umweltschutz.

Erst gestern sei ein Rahmen von 6,6 Mrd. Euro für die Gasbevorratung beschlossen worden, so die Ministerin. Damit könne Österreich Gas einlagern.

APA

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