Energie AG im 1. Halbjahr 2022 mit starkem Ergebniszuwachs

1. Juli 2022, Wien/Linz
Leonhard Schitter geht zur Energie AG
 - Wien, APA/HELMUT FOHRINGER

Die Energie AG Oberösterreich hat im ersten Halbjahr 2022 deutlich zugelegt. Beim Umsatz gab es einen Zuwachs von 78,4 Prozent auf 2,158 Mrd. Euro, beim Betriebsergebnis (EBIT) von 43,1 Prozent auf 169 Mio. Euro. Wobei das Segment „Energie“ hervorsticht: Mit 1,71 Mrd. Euro verdoppelte sich hier der Umsatz im Jahresvergleich. Grund sind die gestiegenen Gas- und Stromgroßhandelspreise, so der Energiekonzern.

Beim operativen Ergebnis im Segment „Energie“ verzeichnet die Energie AG aufgrund der niedrigen Wasserführung und den hohen Energiebeschaffungskosten jedoch einen Rückgang um 7,3 Prozent, rechnete heute das Unternehmen vor. „Das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2021/2022 war durch außergewöhnliche Rahmenbedingungen gekennzeichnet. Diese hatten maßgeblichen Einfluss auf die Konzernaktivitäten der Energie AG Oberösterreich. Das insgesamt bessere Halbjahresergebnis gegenüber dem Vorjahr basiert hauptsächlich auf dem Einmaleffekt, der mit der Bündelung der Breitbandaktivitäten in Oberösterreich einhergeht, aber auch operativen Verbesserungen in den Segmenten Netz und Entsorgung“, so Energie AG-Generaldirektor Werner Steinecker in einer Aussendung.

Neuer GD

Außerdem wird der Salzburg-AG-Chef Leonhard Schitter ab dem 1. Jänner als neuer Generaldirektor der Energie AG Oberösterreich fungieren, teilten beide Unternehmen in Aussendungen mit. Der Aufsichtsrat hat Donnerstagnachmittag in Linz die Nachfolge des scheidenden GD Werner Steinecker (65), der mit Ende des Jahres in Pension geht, geregelt.

Schitter habe sich „aus einem internationalen Bewerberkreis im Hearing durchgesetzt und mit seinen innovativen Ideen und Konzepten überzeugt“, hieß es bei der Energie AG. Er wird gemeinsam mit Andreas Kolar (Finanzvorstand) und Stefan Stallinger (Technikvorstand) den oö. Energie- und Dienstleistungskonzern führen. Schitters Vertrag in Salzburg war erst Ende 2020 bis zum 31. Dezember 2026 verlängert worden, sein Wechsel nach Oberösterreich gilt als Überraschung.

APA

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