Enel erzeugt mehr Strom, höhere Beschaffungskosten belasten

29. Juli 2022, Rom
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Eine höhere Erzeugung sowie steigende Preise bei Strom haben dem italienischen Energieversorger Enel im ersten Halbjahr einen Umsatzsprung beschert. So stiegen die Erlöse um gut 85 Prozent auf 67,3 Milliarden Euro, wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Vor allem das Geschäft mit Wärmekraftwerken und dem Handel sowie der Endkundenbereich verzeichnete deutliche Zuwächse. Aber auch die erneuerbaren Energien konnten zulegen.

Dagegen belasteten unter anderem höhere Beschaffungskosten, etwa für Gas, das Geschäft mit Endkunden. Hinzu kam ein erheblicher Rückgang in der Wasserkraft, insbesondere in Italien und China, wegen herrschender Trockenheit. Das Geschäft mit konventioneller Energie wie Kohle oder Gas legte hingegen zu. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebitda) sank jedoch insgesamt um knapp zwei Prozent auf rund 8,3 Milliarden Euro. Das Nettoergebnis sank um knapp fünf Prozent auf 1,7 Milliarden Euro.

Die Prognose für 2022 bestätigte das Unternehmen. So soll etwa das bereinigte Ebitda zwischen 19 und 19,6 Milliarden Euro liegen, nach 19,2 Milliarden Euro im Vorjahr.

APA/dpa-AFX

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