OMV will Raffinerie Schwechat Anfang Oktober hochfahren

15. September 2022, Wien
Archivbild Raffinerie Schwechat - Wien, APA/ROLAND SCHLAGER

Der Wiener Öl-, Gas- und Chemiekonzern OMV will die Raffinerie Schwechat nach einer längeren Reparatur in der ersten Oktoberhälfte wieder hochfahren. „Die Reparaturarbeiten in der Raffinerie Schwechat infolge des Zwischenfalls im Juni schreiten gut und plangemäß voran“, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Derzeit läuft die Anlage mit einem Fünftel ihrer Kapazität.

In der Raffinerie war es bei einer im April begonnenen Generalüberholung zu einem Unfall gekommen. Beim Hochfahren kam es zu einem Wasseraustritt, der die Anlage massiv beschädigt hatte. Um die Versorgungssicherheit mit Treibstoffen zu gewährleisten, war der Staat eingesprungen und hatte Reserven frei gegeben.

Das alternative Versorgungssystem, das während der Reparatur die Produktionseinschränkungen der Raffinerie ersetzt hat, solle als zusätzliche Bezugsquelle so lange wie nötig aufrechterhalten erhalten werden, hieß es.

APA/ag

Ähnliche Artikel weiterlesen

ÖVP lehnt grünes Diversifizierungspflicht-Gesetz ab

19. April 2024, Wien
Im Februar stammten 87 Prozent der Gasimporte Österreichs aus Russland
 - Stuttgart, APA/dpa

Nord-Stream-Versicherer: Keine Deckung bei Kriegsschäden

18. April 2024, Moskau
Kriegsschäden werden wohl nicht erstasttet
 - Lubmin, APA/dpa

EU-Kommission soll Gasspeicherumlage prüfen

17. April 2024, Brüssel
Deutscher Preisaufschlag steht in der Kritik
 - Frankenthal, APA/dpa

Russisches Gericht gibt Gazprom in Klage gegen OMV recht

16. April 2024, St. Petersburg/Moskau/Wien
Gazprom bekam - wenig überraschend - Recht
 - Saint Petersburg, APA/AFP