Exxon droht Milliardenverlust

7. November 2022, Houston (Texas)/Irving (Texas)
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Dem US-Energiekonzern Exxon droht beim Verkauf seines problembeladenen Öl- und Gasfelds Santa Ynez in Kalifornien ein Verlust von bis zu zwei Milliarden Dollar (2,03 Mrd. Euro). Das Blankoscheck-Unternehmen Sable Offshore teilte am Sonntag mit, 97 Prozent des Kaufpreises von 643 Millionen Dollar von Exxon im Rahmen eines fünfjährigen Darlehens aufnehmen zu wollen.

Blankoscheck-Unternehmen besorgen sich Kapital, um operative Unternehmen zu erwerben. Sollte es Sable Offshore nicht gelingen, die Produktion auf dem Santa-Ynez-Feld bis Anfang 2026 wieder in Gang zu setzen, könnte Exxon das gesamte Öl- und Gasfeld zurücknehmen. Dieses ist seit einem Pipeline-Leck 2015 stillgelegt. Exxon hatte heuer erfolglos versucht, die Produktion am Standort wieder aufzunehmen. Exxon war zunächst nicht für einen Kommentar zu erreichen.

Der Konzern hat den Verkauf von Vermögenswerten beschleunigt, um die Betriebskosten zu senken und die Rendite nach einem historischen Verlust im Jahr 2020 zu verbessern.

APA/ag

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