Deutsche THE bucht Gas-Speicherkapazitäten für Winter 23/24

6. Feber 2023, Düsseldorf
Der Gasspeicher Rehden soll gefüllt werden - Rehden, APA/dpa

Das seit dem vergangenen Jahr mit der Befüllung der deutschen Gasspeicher betraute Unternehmen Trading Hub Europe (THE) treibt die Vorsorge für den Winter 2023/24 voran. In Abstimmung mit dem deutschen Wirtschaftsministerium und der Bundesnetzagentur habe THE Speicherkapazitäten für die Speicher Rehden, Wolfersberg und Katharina für das Speicherjahr 2023/24 gebucht, teilte die Gasnetzbetreiber-Tochter am Montag mit.

Die Höhe der Kapazitäten betrage 35 Terawattstunden (TWh). Dies umfasse gut 14 Prozent des gesamten Speichervolumens in Deutschland. Durch die gebuchten Kapazitäten solle sichergestellt werden, dass ein Teil der im Jahr 2022 beschafften Mengen in den Speichern verbleiben kann.

Die Gasspeicher spielen eine wichtige Rolle bei den Bemühungen Deutschlands, die ausfallenden Liefermengen Russlands zu ersetzen. Einer der Geschäftsführer von THE, Torsten Frank, hatte kürzlich der Nachrichtenagentur Reuters gesagt, dass die Speicher bis April voraussichtlich nicht auf null gefahren werden. Eine gewisse Menge könne als Vorsorge für den nächsten Winter in den Speichern verbleiben. Dem jüngsten Lagebericht der deutschen Bundesnetzagentur zufolge waren die deutschen Gasspeicher am Freitag zu gut 78 Prozent gefüllt.

APA/ag

Ähnliche Artikel weiterlesen

ÖVP lehnt grünes Diversifizierungspflicht-Gesetz ab

19. April 2024, Wien
Im Februar stammten 87 Prozent der Gasimporte Österreichs aus Russland
 - Stuttgart, APA/dpa

Nord-Stream-Versicherer: Keine Deckung bei Kriegsschäden

18. April 2024, Moskau
Kriegsschäden werden wohl nicht erstasttet
 - Lubmin, APA/dpa

Verbände: Deutschland säumig bei Schienen-Elektrifizierung

17. April 2024, Berlin
Aufholbedarf wurde geortet
 - Sorsum, APA/dpa

Europäischer Gaspreis auf höchstem Stand seit Jahresbeginn

17. April 2024, Amsterdam/Frankfurt
Seit einer Woche geht es mit dem Gaspreis deutlich nach oben
 - Frankfurt (oder), APA/dpa-Zentralbild