E-Control erwartet jährlich 100.000 neue PV-Zählpunkte

11. Juli 2023

Ende 2022 gab es landesweit erst 250.000

Energiewende. Der Boom bei privaten Photovoltaik-Anlagen stellt hohe Anforderungen an das heimische Stromnetz, berichtet die Regulierungsbehörde E-Control.

Ende 2022 gab es österreichweit etwa 250.000 Zählpunkte. Die E-Control geht davon aus, dass künftig etwa 100.000 zusätzliche Zählpunkte pro Jahr nötig sein werden, um die Erneuerbaren-Ausbauziele zu erreichen. Damit das bewältigt werden kann, fordert die Behörde eine Reihe von Vereinfachungen. So sollen etwa Anträge auf Netzanschluss bei allen Netzbetreibern online möglich sein und innerhalb von 14 Tagen bearbeitet werden.

Insgesamt könnte der bis 2030 notwendige Ausbau der Stromnetze verschiedenen Schätzungen zu Folge 15 bis 18 Milliarden Euro kosten. Höher wären aber die Kosten, die durch Versäumnisse dabei entstehen würden.

Kurier

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