Oö. Windpark-Projekt soll demnächst UVP unterzogen werden

19. Dezember 2023, Linz
Energie AG will bis 2028 19 neue Windenergieanlagen errichten
 - Loosdorf, APA/THEMENBILD

Die Erweiterung des Windparks Kobernaußerwald in Oberösterreich könnte im ersten Halbjahr 2024 zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) eingereicht werden. Die Standortgemeinden Munderfing, Lengau, St. Johann am Walde, Maria Schmolln und Schalchen hätten grünes Licht für die Errichtung von bis zu 19 neuen Windenergieanlagen gegeben, berichtete die Energie AG am Dienstag. Laut ihrem Zeitplan könnten die Anlagen 2028 in Betrieb gehen.

In den fünf Gemeinderäten seien die Einleitung für die Raumordnungswidmung, die Zustimmung zur Einleitung der Umweltverträglichkeitsprüfung und ein Kooperationsvertrag mit den Projektwerbern beschlossen worden, hieß es in einer Aussendung. Der Windpark Kobernaußerwald wird von einer Arbeitsgemeinschaft aus Energie AG Oberösterreich, Österreichischen Bundesforsten und EWS Consulting entwickelt.

Die neuen Windräder könnten pro Jahr 250 Gigawattstunden (GWh) Strom erzeugen und damit den Strombedarf von 10 Prozent der oberösterreichischen Haushalte decken, rechnete Energie-AG-CEO Leonhard Schitter vor. Das sei etwa das Dreifache der derzeitigen Windstromerzeugung in Oberösterreich. Wenn das Projekt im ersten Halbjahr 2024 zur Umweltverträglichkeitsprüfung eingereicht wird, erwartet das Unternehmen bis 2026 einen rechtsgültigen UVP-Bescheid und peilt die Inbetriebnahme der Anlagen für 2028 an.

APA

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