10.000 neue PV-Anlagen wurden 2023 in Kärnten gefördert

17. Jänner 2024, Klagenfurt

In Kärnten sind im vergangenen Jahr 53 Mio. Euro an Fördermitteln für den Ausbau aller erneuerbaren Energien zur Verfügung gestellt worden. Das Fördervolumen habe sich im Vergleich zum Jahr davor mehr als verdoppelt, 2022 wurden noch um 28 Mio. Euro weniger zugesichert, erklärte der zuständige Landesrat Sebastian Schuschnig (ÖVP) am Mittwoch in einer Aussendung.

Investiert wurde vor allem in die Photovoltaik (PV): Für private, kommunale und betriebliche PV-Anlagen wurden insgesamt 39 Mio. Euro an Fördermitteln abgeholt. Damit wurden 10.017 PV-Anlagen mit einer installierten Leistung von rund 83.658 Kilowatt-Peak (kWp) gefördert. „Das entspricht etwa einem zusätzlichen großen Wasserkraftwerk an der Drau“, erklärte Schuschnig. Alleine damit könne der Stromverbrauch für rund 23.900 Haushalte gedeckt und jährlich rund 13.000 Tonnen an CO2-Emissionen eingespart werden.

Ein Fördervolumen von zehn Mio. Euro wurde für 3.819 PV-Stromspeicher zur Verfügung gestellt, die eine Kapazität von 39.900 Kilowattstunden (kWh) aufweisen. Auch in diesem Bereich gab es eine Verdoppelung im Vergleich zum Jahr 2022. Zusätzlich wurden Fernwärmeanschlüsse gefördert und Industriebetriebe bei der Umrüstung auf Wasserstoff unterstützt. Laut Angaben des Landes Kärnten wurde durch die Förderungen ein Investitionsvolumen von rund 150 bis 200 Mio. Euro ausgelöst.

APA

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