Gespräche über Gaspipeline von Russland nach China stocken

3. Juni 2024, Bangalore
China und Russland trennt einiges
 - Beijing, APA/AFP/POOL

Die Gespräche zwischen Russland und China über den Bau einer neuen Gaspipeline sind einem Medienbericht zufolge ins Stocken geraten. Grund seien unterschiedliche Vorstellungen der beiden Länder bei Preisen und Liefermengen, berichtete die „Financial Times“ (FT) am Sonntag unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

China wolle nur in etwa die stark subventionierten Inlandspreise Russlands zahlen und einen kleinen Teil der geplanten Jahreskapazität der Pipeline von 50 Milliarden Kubikmetern Gas abnehmen. Beide Länder hatten ihr Interesse am Bau der Gaspipeline Power of Siberia-2, die russisches Gas nach China transportieren soll, Mitte Mai bekräftigt.

Der stellvertretende russische Regierungschef Alexander Nowak hatte vor kurzem laut Agentur Interfax erklärt, beide Länder gingen davon aus, „in naher Zukunft“ einen Vertrag über die Gaspipeline Power of Siberia-2 zu unterzeichnen. Russland verhandelt seit Jahren über den Bau der 2600 Kilometer langen Power of Siberia-2-Pipeline, um Erdgas von der Jamal-Region im Norden Russlands über die Mongolei nach China zu transportieren.

Der russische Präsident Wladimir Putin und Chinas Staatschef Xi Jinping haben sich eine „neue Ära“ der strategischen Partnerschaft versprochen. Putin wendet sich zunehmend an China, um seine Kriegswirtschaft nach dem Überfall der Ukraine zu unterstützen.

APA/Reuters

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