Wien Energie baute Ökostrom-Portfolio 2025 stark aus

2. Jänner 2026, Wien
PV-Anlage auf dem Dach der Staatsoper
 - Wien, APA/WIEN ENERGIE

Die Wien Energie hat 2025 ihr Portfolio erneuerbarer Stromerzeugung durch die Übernahme des Ökostrom-Anbieters ImWind deutlich erweitert. Gemeinsam komme man nun auf mehr als 900 Megawatt Leistung. Bis 2040 sollen es 2.800 Megawatt werden. 2025 wurden rund 70 Photovoltaikanlagen realisiert, zudem starteten Projekte bei Wind- und Wasserkraft.

Durch den Erwerb von ImWind habe sich das Windkraft-Portfolio um 52 Anlagen vergrößert, insgesamt würden Wien Energie und ImWind 145 Windkraftanlagen in Österreich betreiben, heißt es in der Aussendung. Mit dem ImWind-Portfolio sowie den im Bau befindlichen Windparks Ebreichsdorf und Loidesthal II soll die Windkraft-Leistung in Österreich noch 2026 auf insgesamt 520 Megawatt steigen. Ebreichsdorf soll ab Mitte 2026 mit 35 Megawatt produzieren, Loidesthal II erzeugt bereits seit Anfang 2026 mit 62 Megawatt.

Mehr als 540 PV-Anlagen mit 235 MW Gesamtleistung

Bei Photovoltaik setzte Wien Energie laut Aussendung 2025 insgesamt 70 Anlagen mit rund 55 Megawatt um und komme damit auf mehr als 540 PV-Anlagen mit rund 235 Megawatt Gesamtleistung. Als Beispiele nennt das Unternehmen eine PV-Anlage auf der Wiener Staatsoper mit 100 Kilowattpeak sowie einen Großbatteriespeicher mit 5 Megawatt bei der Anlage in der Schafflerhofstraße. Am Standort Simmering ging zudem ein PV-Carport mit 330 Kilowattpeak in Betrieb.

Im Bereich Wasserkraft verweist die Wien Energie auf den Baustart für das Kleinwasserkraftwerk Oppenberg in Rottenmann (Steiermark), das künftig rund 3.700 Megawattstunden pro Jahr liefern soll. Es sei das 27. Wasserkraftwerk des Unternehmens in Österreich. Für 2026 rechnet die Wien Energie gemeinsam mit ImWind mit 1.000 Megawatt Ökostrom-Leistung, bis 2030 mit 1.800 Megawatt und bis 2040 mit 2.800 Megawatt.

APA