
Niedrigere Ölpreise haben dem britischen Energiekonzern Shell im vierten Quartal einen Gewinnrückgang eingebrockt. Der bereinigte Gewinn fiel um elf Prozent auf 3,3 Milliarden Dollar (2,79 Milliarden Euro), wie der Konzern am Donnerstag mitteilte. Damit verfehlte Shell die Erwartungen von Analysten, die im Schnitt mit 3,5 Milliarden Dollar gerechnet hatten. Belastet wurde das Ergebnis von den gesunkenen Energiepreisen sowie einem schwächeren Handelsgeschäft mit Öl.
Dennoch will der Konzern seine Dividende um vier Prozent anheben. Zudem soll das Aktienrückkaufprogramm in den kommenden drei Monaten fortgesetzt werden und unverändert bei 3,5 Milliarden Dollar liegen. Damit steigen die Ausschüttungen an die Aktionäre in den vergangenen vier Quartalen auf 52 Prozent des operativen Barmittelzuflusses. Dies liegt über der von Shell angestrebten Spanne von 40 bis 50 Prozent. Finanzchefin Sinead Gorman bezeichnete die Einhaltung der Spanne im Schnitt der vergangenen zwölf Monate jedoch als „unantastbar“.
APA/Reuters





