
Die Ölpreise haben am Dienstag leicht verloren. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete 68,99 US-Dollar. Das war ein Minus von 0,23 Prozent zum Montag. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März fiel um 0,40 Prozent auf 64,07 Dollar.
Der Konflikt zwischen dem Iran und den USA sorgt weiterhin für Verunsicherung. Die Verhandlungen im Oman gehen zwar weiter: So reiste der Generalsekretär des iranischen Sicherheitsrats für Gespräche in den Golfstaat. Allerdings hatten die USA am Montag US-Schiffe aufgefordert, soweit wie möglich von der iranischen Grenze wegzubleiben, wenn sie die Straße von Hormus durchqueren. Dies hatte die Ölpreise am Montag gestützt. Seit Jahresbeginn treibt der Konflikt zwischen dem Iran und den USA die Ölpreise tendenziell an, sie legten seither um rund 10 Prozent zu.
Sollte es zu einem US-Angriff auf den Iran kommen, wird eine Ausweitung der Risiken auf die gesamte Region am Persischen Golf befürchtet. Gerade die Auswirkungen auf wichtige Schifffahrtsrouten werden gefürchtet. Sollte sich der Konflikt beruhigen, dann dürfte laut Händlern der große Überschuss am Rohölmarkt wieder stärker in den Fokus der Märkte geraten. Dies würde die Preise tendenziell belasten.
Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ist ebenso etwas gefallen. Wie das OPEC-Sekretariat am Dienstag in Wien mitteilte, betrug der Korbpreis am Freitag 66,93 US-Dollar je Barrel (159 Liter), nach 67,49 Dollar am Montag. Die OPEC berechnet den Korbpreis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells.
APA





