
Die Ölpreise sind am Donnerstag leicht gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im März kostete 64,76 US-Dollar. Das waren 0,8 Prozent weniger als am Vortag. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 0,6 Prozent auf 60,24 Dollar.
Die Ölpreise haben einen Teil der Gewinne vom Vortag wieder abgegeben. Am Ölmarkt rückten geopolitische Risiken wieder etwas in den Hintergrund. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump die jüngste Drohung mit neuen Zöllen zurückgenommen, nachdem er Rahmenbedingungen für ein mögliches Abkommen zur Beilegung des Grönland-Streits als gegeben angesehen hatte.
Seit Beginn des Jahres waren es vor allem geopolitische Risiken, die für Auftrieb bei den Ölpreisen sorgen. In dieser Zeit hat sich Brent-Öl aus der Nordsee um etwa vier Dollar je Barrel verteuert. Unter anderem hatte auch die angespannte Lage im Iran mit der Niederschlagung von Massenprotesten in dem wichtigen Förderland Sorgen vor einem Übergreifen auf die gesamte Region am Persischen Golf geschürt, was den Ölpreisen Auftrieb gab.
Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) ist leicht gestiegen. Wie das OPEC-Sekretariat am Donnerstag in Wien mitteilte, betrug der Korbpreis am Mittwoch 62,94 US-Dollar je Barrel (159 Liter), nach 62,72 Dollar am Dienstag. Die OPEC berechnet den Korbpreis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells.
APA/dpa-AFX





