Fernwärme startet Ende 2027 in Völs und Kematen

28. Jänner 2026, Kematen

10 Mio. Euro steckt die Tigas in die Erweiterung der Fernwärmeleitung bis nach Völs und Kematen. Biomasse-Heizwerk kostet 35 Millionen Euro.


Die Tigas geht jetzt den Ausbau der Fernwärmeleitung nach Kematen und Völs an. Tirols landeseigener Gasversorger hat unlängst bei der Bezirkshauptmannschaft Innsbruck um die naturschutzrechtliche Bewilligung für den Ausbau der Fernwärmeleitung Kematen – Innsbruck angesucht.


Die geplante Fernwärmetrasse beginnt im Gemeindegebiet von Völs, verläuft in nordöstlicher Richtung und unterquert die A12 bei der Autobahn auf- und -abfahrt Kranebitten. Nach der Unterquerung verläuft die Leitung im Radweg bis zur Innbrücke Innsbruck – Völs und wird im Bereich der Brücke mittels Brückenanhängung montiert.
Danach wird die Trasse in der Böschung der Landesstraße bis zur Höhe der Bushaltestelle Kranebitten geführt, wo sie an die bereits verlegten Leitungen im Asphaltbereich der Landesstraße angeschlossen wird.


„Wir führen die Fernwärme-Hauptleitung bis nach Kematen zum Heizwerk der Tinext, dessen Bau heuer gestartet wird“, erklärt der technische Tigas-Geschäftsführer Georg Tollinger. Mit dem Bau des Biomasse-Heizwerkes werde im Frühjahr begonnen. Parallel dazu werde die große Leitung (zwei Röhren mit je 400 mm Durchmesser) von Innsbruck in Richtung Kematen ausgebaut. Und im Zuge dessen werde auch Völs an das übergeordnete Fernwärmenetz angeschlossen. „Damit wird die Innsbrucker Leitung mit Kematen und Völs zusammengelegt“, so Tollinger: „Ende 2027 sollte das Heizwerk in Kematen in Betrieb gehen und im Zuge dessen auch die Leitung in Betrieb genommen werden.“ In das Leitungsprojekt werden laut Tollinger rund 10 Millionen Euro investiert, in das Heizwerk etwa 35 Millionen Euro.
„Ende 2027 sollten das Heizwerk und die Fernwärmeleitung in Betrieb genommen werden.“

Tiroler Tageszeitung