Russische Ölförderung wegen ukrainischer Angriffe gesunken

17. Juni 2026, Paris
Russland förderte im Mai 10 Prozent weniger Erdöl als geplant
 - Berlin, APA/dpa

Die russische Ölförderung ist im vergangenen Monat wegen verstärkter ukrainischer Angriffe auf die Energieinfrastruktur um rund fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Sie belief sich auf 8,7 Millionen Barrel pro Tag und lag damit zehn Prozent unter der Zielvorgabe für Mai, wie die Internationale Energieagentur (IEA) am Mittwoch mitteilte.

APA/Reuters

Studie sieht Fichten als Klimarisiko
 - Salzburg, APA/THEMENBILD

Biomasse-Verband fordert raschen Waldumbau für Energiewende

17. Juni 2026, Wien

Der Österreichische Biomasse-Verband fordert einen beschleunigten Umbau der heimischen Wälder, um die Klimaziele zu erreichen und die Energieversorgung zu sichern. Der Biomasseverband hat am Mittwoch eine Studie des Bundesforschungszentrums für Wald (BFW) präsentiert, die die hohen Fichtenbestände als Klimarisiko einstuft. Die Holzernten sollen laut Experten bis 2050 steigen, um klimafitte Mischwälder zu etablieren und Rohstoffe für den Ausstieg aus Öl und Gas zu liefern.

APA

Iran-Krieg: IEA senkte Prognose für weltweite Ölnachfrage

17. Juni 2026, Paris

Die Internationale Energieagentur (IEA) hat die Prognose für die weltweite Ölnachfrage in diesem Jahr wegen des Iran-Kriegs erneut reduziert. Heuer dürfte die Nachfrage wegen der höheren Preise und der teilweise unterbrochenen Lieferketten um durchschnittlich 1,1 Millionen Barrel (159 Liter) pro Tag sinken, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Monatsbericht der IEA hervorgeht.

APA/dpa-AFX

Baminger Chef von Oesterreichs Energie

17. Juni 2026, Wien

Michael Baminger, Vorstandssprecher der Salzburg AG, ist zum Präsidenten von Oesterreichs Energie gewählt worden. Der Oberösterreicher folgt in dieser Funktion Verbund-Chef Michael Strugl nach, der genauso wie Energie-AG-Chef Leonhard Schitter, Stefan Szyszkowitz (EVN) und Peter Weinelt (Wiener Stadtwerke) Vizepräsident sein wird. Oesterreichs Energie ist die Interessenvertretung der E-Wirtschaft, Baminger möchte die Transformation der E-Wirtschaft vorantreiben […]

Oberösterreichische Nachrichten

Ölpreise nach zuletzt deutlichem Rückgang stabil

17. Juni 2026, London
Iran-Deal ließ Ölpreise zuletzt deutlich sinken
 - Gänserndorf, APA/THEMENBILD

Die Ölpreise haben sich am Mittwoch im frühen Handel nach dem kräftigen Rückgang am Vortag stabilisiert. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der weltweiten Referenzsorte Brent zur Lieferung im August lag zuletzt bei rund 79 US-Dollar (68,14 Euro) und damit etwas über dem Stand vom Vorabend. In der Nacht war der Preis für die Nordseesorte noch bis auf 78,06 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit Anfang März gefallen.

APA/dpa-AFX

Iranische Öl-Exporte per Schiff wieder angelaufen

17. Juni 2026, Hongkong
Tanker fahren wieder
 - Bandar Abbas, APA/ISNA

Nach der Vereinbarung mit den USA zur Beendigung des Iran-Kriegs ist der Export iranischen Erdöls per Schiff wieder angelaufen. Mehrere iranische Öltanker verließen das bisher von der US-Marine blockierte Seegebiet, teilte am Mittwoch die Website "TankerTrackers" mit, die über den Transport und die Lagerung von Erdöl informiert. Dies seien Irans "erste Rohölexporte seit zwei Monaten".

APA/ag

Iran-Krise steigerte Wunsch nach Ausbau der Stromerzeugung

16. Juni 2026, Wien
Die Zustimmung zur Windkraft ist gegenüber 2025 deutlich gestiegen
 - Parndorf, APA/AFP

Zwei Drittel der Bevölkerung finden, dass die Stromerzeugung in Österreich ausgebaut werden sollte. Der Anstieg auf 67 Prozent ist ein Plus von acht Prozentpunkten gegenüber 2025. Nur während der Gaskrise infolge des Ukraine-Kriegs waren die Werte mit 72 und 70 Prozent höher. Der Branchenverband der Stromwirtschaft, Oesterreichs Energie, der die Umfrage in Auftrag gab, führte dies am Dienstag auf die neuerliche Energiekrise infolge des US-Angriffs auf den Iran zurück.

APA

Nicht alles vom deutschen Tankrabatt kam beim Verbraucher an

16. Juni 2026, Berlin
Weitergabe von Rabatt je nach Region unterschiedlich
 - Reutlingen, APA/dpa

Der in zwei Wochen auslaufende Tankrabatt in Deutschland ist nach Ansicht der Monopolkommission "zu einem großen Teil, aber nicht vollständig" bei den Verbrauchern angekommen. In einer ersten Bilanz schätzt das unabhängige Beratergremium der Bundesregierung, dass von den 16,7 Cent Steuererleichterung pro Liter je nach Kraftstoff zwischen 15 und 16 Cent weitergegeben wurden.

APA/dpa-AFX

Wirtschaftsminister setzt bei Industriestrategie auf Innovation
 - Wien, APA/HELMUT FOHRINGER

Hattmannsdorfer: Keine „Klimapolitik um jeden Strompreis“

16. Juni 2026, Wien

Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) will "schlussmachen mit Klimapolitik um jeden Strompreis". Das sagte er bei einer Diskussionsrunde rund um die Industriestrategie am Dienstag. Zentral für die Energiepolitik seien demnach Versorgungssicherheit, Leistbarkeit und Unabhängigkeit. Mit der Industriestrategie der Regierung soll Wirtschaftspolitik "wieder ins Zentrum des gesellschaftlichen Diskurses" rücken.

APA

Trotz Rekordproduktion 2025 in Deutschland
 - Unterpremstätten, APA/THEMENBILD

D: Batterieindustrie warnt vor hoher China-Abhängigkeit

16. Juni 2026, Frankfurt

Trotz einer Rekordproduktion im vergangenen Jahr warnt die deutsche Batterieindustrie vor einer wachsenden Abhängigkeit von asiatischen Lieferketten, insbesondere aus China. Die Produktion von Batterien in Deutschland stieg 2025 um elf Prozent auf den Höchstwert von 8,1 Milliarden Euro, wie der Branchenverband ZVEI am Dienstag mitteilte. Der Hochlauf von Elektroautos, die wieder staatlich gefördert werden, und von Batteriespeichern sorgte für steigende Nachfrage.

APA/Reuters

60.000 Beschäftigte erwirtschaften Jahresumsatz von 21 Mrd

Österreichs Umweltindustrie und Politik bündeln ihre Kräfte

16. Juni 2026, Wien

Umweltminister Norbert Totschnig will die führende Rolle der heimischen Umwelttechnik-Unternehmen stärken. Dazu beitragen soll eine gemeinsame Absichtserklärung, die am Montagabend in Wien mit Industrievertretern unterzeichnet wurde. Dieser Schulterschluss von Industrie und Politik stärke "gezielt jene Technologien, die für Wettbewerbsfähigkeit, Wertschöpfung und nachhaltiges Wachstum entscheidend sind", sagte Totschnig.

APA

EZB: Weiter Inflationsgefahr trotz Entspannung in Nahost

15. Juni 2026, Frankfurt
Joachim Nagel will nicht zu früh jubeln
 - Washington, APA/AFP

Auch wenn die Zeichen in Nahost auf Frieden stehen, bleibt die EZB nach ihrer jüngsten Zinserhöhung weiter auf der Hut. Darauf verwies Bundesbankpräsident Joachim Nagel am Montag in seiner Rede auf dem Frankfurt Euro Finance Summit. Es gebe zwar Anlass für Hoffnung auf Frieden, da sich nun erfreulicherweise ein Waffenstillstand im Konflikt zwischen den USA und dem Iran sowie eine Öffnung der Straße von Hormuz abzeichne.

APA/Reuters