DHL erwartet keinen Kerosin-Notstand – „Sehen kein Risiko“

2. Juni 2026, Bonn/Guntramsdorf
DHL kann Flugrouten bei Bedarf anpassen
 - Schkeuditz, APA/dpa

Der Logistikriese DHL sieht trotz der Unsicherheiten durch den Iran-Krieg seine Versorgung mit Kerosin für die Sommermonate als gesichert an. Dies liege an einer Entspannung auf den Märkten und diversifizierten Bezugsquellen, sagte der Europa-Chef der DHL-Expresssparte, Mike Parra, am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. "Im Moment sehen wir kein Risiko", betonte er.

APA/Reuters

Verbund-Tochter Donaukraftwerk Jochenstein beantragte Sofortvollzug
 - Wien, APA/THEMENBILD

Verbund will Energiespeicher in Bayern trotz Klagen bauen

2. Juni 2026, Wien

Österreichs größter Stromkonzern Verbund will den Bau des Energiespeichers Riedl an der deutsch-österreichischen Grenze in Bayern trotz laufender Klagen vorantreiben. Die Tochter Donaukraftwerk Jochenstein habe beim Landratsamt Passau den sogenannten Sofortvollzug beantragt, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

APA/Reuters

Warnung vor Spritmangel im Sommer

2. Juni 2026, Washington

Wird die Straße von Hormuz nicht geöffnet, drohen Risiken für die Treibstoffsicherhheit. Der Internationale Währungsfonds (IWF), die Weltbank und die Internationale Energieagentur (IEA) haben vor einem Treibstoffmangel im Sommer gewarnt. Derzeit würden die „weltweiten Ölvorräte in beispiellosem Tempo abgebaut, um den massiven Ausfall von Lieferungen durch die Straße von Hormuz auszugleichen“, erklärten die Organisationen am […]

Die Presse

Ausfuhr von Benzin jetzt schon eingeschränkt
 - Moscow, APA/AFP

Russland verhängt Kerosin-Exportverbot bis Ende November

1. Juni 2026, Moskau/Charkiw (Charkow)

Die russische Regierung hat ein Exportverbot für Kerosin bis zum 30. November 2026 verhängt. Ziel sei es, die Stabilität auf dem heimischen Kraftstoffmarkt zu gewährleisten, teilte das Regime von Machthaber Wladimir Putin am Montag mit. Die Ukraine hatte zuletzt mit gezielten und effektiven Drohnenangriffen auf russische Raffinerien und Öllager die Treibstoffproduktion unter Druck gebracht. In der Ukraine gab indes bei erneuten russischen Angriffen rund ein Dutzend Verletzte.

APA/dpa/Reuters

VCÖ: Treibstoffe Ende Mai günstiger als noch zu Monatsbeginn

1. Juni 2026, Wien
Diesel günstiger als im April, aber teurer als im Februar
 - Lübeck, APA/dpa

Die Lage an den heimischen Zapfsäulen hat sich trotz des nach wie vor ungelösten Iran-Konflikts weiter entspannt. Diesel war im Mai günstiger als im April, Benzin zwar etwas teurer, aber beide Treibstoffe waren Ende Mai billiger als noch am Monatsanfang, wie der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) am Montag auf Basis von Daten des Spritpreisrechners der E-Control mitteilte. Ein Liter Diesel kostete am Sonntag im Mittel 1,787 Euro, Super-Benzin 1,694.

APA

Spritpreisbremse wird ohne Margeneingriff verlängert

1. Juni 2026, Wien
MöSt-Senkung um 1,7 Cent pro Liter
 - Wien, APA/FLORIAN WIESER

Die Spritpreisbremse wird verlängert - allerdings wird ab Juni nur mehr die Mineralölsteuer (MöSt) um 1,7 Cent pro Liter gesenkt, eine Begrenzung der Margen soll es nicht mehr geben. Darauf haben sich die Regierungsparteien ÖVP, SPÖ und NEOS am Samstag geeinigt. Bis Ende August müssen Tankstellen zudem Preissenkungen bei den internationalen Preisnotierungen verpflichtend weitergeben.

APA

Studie kritisiert Nachhaltigkeitsversprechen der KI-Branche

1. Juni 2026, Berlin
Generative KI wie ChatGPT verursacht mehr statt weniger Emissionen
 - Schwerin, APA/dpa

Nichtregierungsorganisationen (NGOs) haben großen KI-Unternehmen vorgeworfen, die Klimafolgen ihrer Anwendungen schönzurechnen. Technologiekonzerne rechtfertigten den Energiehunger ihrer Rechenzentren oft mit dem Argument, Künstliche Intelligenz sei ein entscheidendes Werkzeug zur Bewältigung der Klimakrise. Eine Untersuchung mehrerer NGOs, darunter AlgorithmWatch und Beyond Fossil Fuels, zeigt eine schwache Datenbasis für diese Behauptung.

APA/dpa

IWF, Weltbank und IEA warnen vor Spritmangel im Sommer

29. Mai 2026, Washington
Risiken für Treibstoffsicherheit und die ganze Wirtschaft
 - Los Angeles, APA/AFP

Der Internationale Währungsfonds (IWF), die Weltbank und die Internationale Energieagentur (IEA) haben vor einem Treibstoffmangel im Sommer gewarnt. Derzeit würden die "weltweiten Ölvorräte in beispiellosem Tempo abgebaut, um den massiven Ausfall von Lieferungen durch die Straße von Hormuz auszugleichen", erklärten die Organisationen am Freitag in Washington.

APA/AFP

Tanken ist nach wie vor teurer als vor dem Iran-Krieg
 - Gänserndorf, APA/THEMENBILD

Regierung diskutiert noch Verlängerung der Spritpreisbremse

29. Mai 2026, Wien

Die Spritpreisbremse läuft mit Monatsende, also am Sonntag, aus. Die Regierungsparteien verhandeln noch, ob und wenn ja in welcher Form, die Senkung der Preise für Benzin und Diesel fortgesetzt werden soll. An sich unstrittig ist das Ziel, zusätzliche Steuereinnahmen durch die hohen Preise an Verbraucher zurückzugeben. ÖVP und NEOS wollen aber keine Eingriffe mehr in die Gewinnmargen der Ölkonzerne, die SPÖ schon. Laut Gesetz sind die beiden Maßnahmen aber verknüpft.

APA

Eigene Interessensvertretung für Energiegemeinschaften

29. Mai 2026

Gründung. Neue Plattform, um auftretende Probleme zu beseitigen. Vor fünf Jahren wurden die ersten Energiegemeinschaften in Österreich gegründet. Heute gibt es bereits mehr als 10.000 davon im ganzen Land. Über 400.000 Haushalte sind Mitglieder. Die Szene wächst weiterhin rasant. Nun wurde die Interessensgemeinschaft Gemeinsame Energienutzung (IGGE) gegründet, um Energiegemeinschaften eine gemeinsame Stimme zu geben. Geeintes […]

Kurier

So will die Regierung die Strompreise senken

29. Mai 2026, Wien

Die Koalition legt sich auf Maßnahmen ab dem Sommer fest: Einnahmen aus der Übergewinnsteuer sollen umverteilt werden, auch ein Industriestrompreis kommt. Energieerzeuger verlieren das Recht auf schnellere Abschreibungen. Eines ist sicher: Verhudelt hat die Koalition diesmal nichts. Bereits vor gut einem Jahr hat Vizekanzler Andreas Babler (SPÖ) angekündigt, dass die Regierung einen Krisenmechanismus ausarbeiten will, […]

Der Standard

Deutsche Importpreise mit stärkstem Anstieg seit drei Jahren

29. Mai 2026, Berlin
Preis für importiertes Erdöl stieg um 47,5 Prozent
 - Rostock, APA/dpa

Teure Energie infolge des Iran-Kriegs hat die deutschen Importpreise im April so stark steigen lassen wie seit über drei Jahren nicht mehr. Sie legten um 5,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zu, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Einen so starken Anstieg gab es zuletzt im Jänner 2023.

APA/Reuters