Ölpreise legen weiter zu

1. September 2026, London
Beschuss von Öltankern und US-Luftangriffe treiben Preise
 - Bandar Abbas, APA/AFP

Angesichts einer weiteren Zuspitzung der Lage im Nahen Osten haben die Ölpreise am Dienstag ihre Tagesgewinne deutlich ausgebaut. Sie knüpften damit an den starken Anstieg zum Wochenauftakt an. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee mit Lieferung im November wurde bei 94,38 US-Dollar gehandelt. Das ist ein Plus von mehr als vier Prozent im Vergleich zum Vortag; damit wurde der höchste Stand seit gut einer Woche erreicht.

APA/dpa-AFX

Chevron will Aktivitäten ausweiten
 - Cabimas, APA/AFP

USA wollen in Venezuela Öl-Abkommen unterzeichnen

1. September 2026, Washington/Caracas

Die USA wollen in Venezuela in den kommenden Tagen eine Reihe von Öl-Abkommen unterzeichnen. Dafür reise US-Energieminister Chris Wright in das südamerikanische Land, teilte ein Regierungsvertreter am Dienstag in Washington mit. Präsident Donald Trump hatte am Freitag den "größten Öl-Deal der Weltgeschichte" mit Venezuela verkündet. Er soll den USA die Kontrolle über rund ein Fünftel der venezolanischen Ölreserven sichern.

APA/AFP/dpa

Tanker in der Straße von Hormuz beschossen
 - Bandar Abbas, APA/AFP

Ölpreise bauen Gewinne aus

1. September 2026, Wien

Die Ölpreise sind am Dienstag weiter gestiegen. Im Tagesverlauf bauten die Notierungen die Kursgewinne aus dem frühen Handel aus und knüpften damit an den deutlichen Anstieg vom Wochenauftakt an. Ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee mit Lieferung im November wurde bei 92,80 US-Dollar gehandelt. Das sind über zwei Prozent mehr als am Vortag und der höchste Stand seit einer Woche.

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Experten bewerten die Vereinbarung skeptisch 
 - Taft, APA/AFP

Details zu Öl-Deal zwischen USA und Venezuela veröffentlicht

1. September 2026, Washington/Caracas

Die US-Regierung hat Details zu ihrem geplanten Öl-Abkommen mit Venezuela veröffentlicht. Eine zentrale Rolle soll dabei das Unternehmen North American Blue Energy Partners (NABEP) übernehmen, wie aus einer Mitteilung des Weißen Hauses hervorgeht. Demnach räumt NABEP dem US-Verteidigungsministerium einen Anteil von 35 Prozent an seiner Muttergesellschaft ein.

APA/dpa

SBO – Erste Group senkt Kursziel von 39,8 auf 35,5 Euro

1. September 2026, Österreich/Ternitz
Empfehlung "Accumulate" für Papiere des Ölfeldausrüsters
 - Ternitz, APA

Die Analysten der Erste Group haben das Kursziel für die SBO-Aktie von 39,8 auf 35,5 Euro gesenkt. Die zuständige Expertin Vladimira Urbankova bekräftigte zudem die Empfehlung "Accumulate" für die Papiere des niederösterreichischen Ölfeldausrüsters.

APA

Inflation im August laut Schätzung auf 3,2 % gestiegen

1. September 2026, Wien
Teurere Treibstoffpreise schoben die Inflation wieder an
 - Wien, APA/FLORIAN WIESER

Die Inflation ist im August laut Schnellschätzung der Statistik Austria auf 3,2 Prozent gestiegen. Im Juli lag die Teuerungsrate bei 2,8 Prozent. Steigende Preise bei Treibstoffen und Heizöl schoben die Inflation wieder an. Daneben bleiben Dienstleistungen ein starker Inflationstreiber. Die seit Anfang Juli gesenkte Mehrwertsteuer auf einige Grundnahrungsmittel sorgt dagegen weiter für etwas gedämpfte Lebensmittelpreise.

APA

Steigende Energiepreise treiben deutsche Inflation auf 2,9 %

31. August 2026, Wien
Treibstoffe als Preistreiber
 - Stuttgart, APA/dpa

Hohe Energiepreise treiben die Teuerung in Deutschland erneut bis knapp unter die Drei-Prozent-Marke. Wie schon im April erreichte die Inflationsrate im August 2,9 Prozent, wie das Statistische Bundesamt auf Basis vorläufiger Zahlen errechnet hat. Stärker gestiegen sind die Verbraucherpreise in Europas größter Volkswirtschaft zuletzt im Dezember 2023 mit damals 3,7 Prozent.

APA

EVN – Baader Bank hebt Prognose für den Gewinn je Aktie an

31. August 2026, Maria Enzersdorf

Die Analysten der Baader Bank haben ihre Prognose für den Gewinn je Aktie (EPS) für die EVN angehoben. Das Anlagevotum "add" wurde unverändert beibehalten. Das 6-Monats-Kursziel wurde von Analyst Pierre-Alexandre Ramondenc mit 33,70 Euro beziffert.

APA

Warum Strom in Österreich so teuer ist

31. August 2026, Wien

Energie. In kaum einem EU-Staat ist Strom so teuer wie in Österreich, trotz des hohen Anteils an Erneuerbaren. Welche Reformen wären nötig? Der wirtschaftsliberale Thinktank Agenda Austria hat viereinhalb Lösungsansätze. Österreichs Strompreise zählen zu Europas höchsten. Und das, obwohl 90 Prozent des heimischen Stroms – mehr als in jedem anderen EU-Staat – aus erneuerbarer Energie […]

Kurier

Die Spritpreisbremse gilt ein weiteres Monat
 - Dresden, APA/dpa

Spritpreisbremse wird um ein weiteres Monat verlängert

31. August 2026, Wien

Die Spritpreisbremse wird um ein weiteres Monat verlängert. Bis Ende September wird die Mineralölsteuer (MöSt) um 1,9 Cent pro Liter gesenkt. Ebenfalls fortgesetzt wird die Regelung, dass die Tankstellen Preissenkungen bei den internationalen Preisnotierungen verpflichtend und rasch weitergeben müssen. Die Margenbeschränkung bleibt ausgesetzt, teilte das Wirtschaftsministerium am Montag in einer Aussendung mit.

APA

Irankrieg treibt wieder die Ölpreise
 - Gänserndorf, APA/THEMENBILD

Ölpreise ziehen zu Wochenbeginn an

31. August 2026, Wien

Die Ölpreise sind am Montag nach gegenseitigen Militärschlägen der USA und des Iran gestiegen. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent aus der Nordsee mit Lieferung im November legte rund zwei Prozent auf 90,12 US-Dollar zu. Zeitweise war die Notierung im frühen Handel bis knapp unter 91 Dollar gestiegen und damit auf den höchsten Stand seit einer Woche. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg 2,3 Prozent auf 85,28 Dollar.

APA/dpa-AFX

Haushaltsenergie im Juli spürbar verteuert

31. August 2026, Wien
Holzpellets um fast ein Drittel teurer
 - Ybbs, APA/THEMENBILD

Nach einer kurzen Verschnaufpause im Juni ist Haushaltsenergie im Juli wieder merklich teurer geworden. Höhere Treibstoffpreise trieben den Energiepreisindex (EPI) gegenüber dem Vorjahresmonat laut Österreichischer Energieagentur um 5,7 Prozent nach oben. Im Monatsabstand stieg er um 1,1 Prozent. Geopolitische Unsicherheiten und wetterbedingte Einschränkungen belasten die europäischen Energiemärkte.

APA