Energieversorgung: Die Lehren aus Hitze und Trockenheit

17. August 2026, Wien

Viel Sonne, wenig Wasser, oft kein Wind: Österreichs Stromversorgung blieb bisher trotz des Ausnahmewetters stabil. Doch wie geht es weiter? Die SN haben sich bei Experten umgehört. Die Hitzewelle hat das Land weiter fest im Griff. In Österreich ist der Pegelstand vieler Flüsse über den Sommer auf einem historischen Tiefststand, richtiger Regen ist nicht in […]

Salzburger Nachrichten

„Je weniger Gas im System, desto günstiger der Strom“

17. August 2026

Interview. Hohe Temperaturen legen Europas Kraftwerke lahm, die Gasspeicher sind leer wie selten. Energie-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner sieht Österreich aber „bei Hitze und Kälte gut versorgt“. Die Presse: In den letzten Tagen war viel von den Dürreschäden in der Landwirtschaft die Rede. Der Wassermangel trifft aber auch die Energieversorgung – Österreichs Wasserkraft fehlt rund ein Drittel […]

Die Presse

Bis zum Ende der Schulferien gilt ein verringerter Mehrwertsteuersatz
 - München, APA/dpa

Polens neues Spritpreispaket tritt in Kraft

17. August 2026, Warschau/Berlin/Wien

In Polen ist ein neues Spritpreispaket in Kraft getreten. Seit Montag und bis zum Ende der polnischen Schulferien am 31. August gilt ein verringerter Mehrwertsteuersatz von 8 Prozent. Zudem legt das polnische Energieministerium täglich einen maximalen Kraftstoff-Einzelhandelspreis fest, der auf der Grundlage der durchschnittlichen Großhandelspreise und der Betriebskosten der größten Lieferanten festgelegt werde.

APA/dpa

Anteil für 76 Mio

Palantir-Gründer steigt bei argentinischem Ölkonzern ein

17. August 2026, Buenos Aires

Der Palantir-Mitgründer Peter Thiel ist bei einem der größten Ölkonzerne in Argentinien eingestiegen. Thiels Hedgefonds Thiel Macro LLC erwarb für rund 76 Millionen Dollar (65,70 Mio. Euro) einen Anteil von einem Prozent an Vista, wie aus einer am Freitag veröffentlichten Mitteilung an die US-Börsenaufsicht SEC hervorgeht. Vier Monate zuvor hatte sich der Tech-Milliardär mit dem argentinischen Präsidenten Javier Milei getroffen.

APA/Reuters

Spanien verlängert Laufzeit von AKW Almaraz bis 2030

14. August 2026, Madrid
Verweis auf angespannte Lage auf internationalen Energiemärkten
 - Almaraz, APA/AFP

Die spanische Regierung hat die Laufzeit des Atomkraftwerks Almaraz im Westen des Landes bis zum 8. Juni 2030 verlängert. Damit werden die ursprünglich für Ende 2027 und Ende 2028 vorgesehenen Abschaltungen der beiden Reaktorblöcke um bis zu zweieinhalb Jahre verschoben, wie das Ministerium für ökologischen Wandel in Madrid mitteilte.

APA/dpa

Weitere Debatte um Rechenzentrum im Nordburgenland

14. August 2026, Nickelsdorf/Eisenstadt
ÖVP fordert Transparenz zu Projektstand
 - NA, APA/dpa

Die etwaige Errichtung eines großen Rechenzentrums in Nickelsdorf (Bezirk Neusiedl am See) hat am Freitag für eine weitere Debatte gesorgt. Die ÖVP sieht in einer Kundmachung zu einem Batteriespeicher "fortgeschrittene Planungen" für das Rechenzentrum und übte Kritik an Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ). Die Energie Burgenland erklärte dazu, dass ein "potenzielles Datencenter nicht der Errichtungsgrund des konkreten Batteriespeichers in Neusiedl/Weiden" sei.

APA

Wirtschaft im Euroraum wächst um 0,4 Prozent

14. August 2026, Luxemburg
Kein Wachstum in Österreich im zweiten Quartal gegenüber Vorquartal
 - Frankfurt/M

Die Wirtschaft der Eurozone ist im Frühjahr trotz der Belastungen durch den Iran-Krieg gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte von April bis Juni um 0,4 Prozent zum Vorquartal zu, wie die Statistikbehörde Eurostat am Freitag eine frühere Schätzung bestätigte. In den ersten drei Monaten des Jahres hatte das BIP stagniert.

APA/Reuters

Produktion in der Eurozone stagnierte im Juni

13. August 2026, Luxemburg
Minimales Plus von 0,1 Prozent gegenüber Juni 2025
 - Frankfurt, APA/AFP

Die Produktion der Unternehmen in der Eurozone hat im Juni stagniert. Nach zuvor vier Zuwächsen in Folge verharrte die Gesamtproduktion diesmal auf dem Vormonatsniveau, wie das EU-Statistikamt Eurostat am Donnerstag mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ergab sich ein minimales Plus von 0,1 Prozent. Hier hatten die von der Nachrichtenagentur Reuters befragten Ökonomen einen Rückgang um 0,8 Prozent erwartet.

APA/Reuters

Blockade von Öltransporten in der Straße von Hormuz
 - Bandar Abbas, APA/AFP

Iran-Krieg: IEA senkt erneut Prognose für Ölnachfrage

12. August 2026, Paris

Die Internationale Energieagentur (IEA) rechnet wegen der durch den Iran-Krieg hohen Öl- und Treibstoffpreise mit weniger Ölnachfrage als bisher. Gleichzeitig sinken durch den Krieg und die damit anhaltende Blockade von Öltransporten durch die Straße von Hormuz die weltweiten Ölvorräte. Erst im kommenden Jahr ist nach Einschätzung der IEA-Experten wieder mit einem Anstieg der globalen Nachfrage zu rechnen.

APA/dpa-AFX

EIA erhöht Ölpreisprognose wegen Hormuz-Engpass

12. August 2026, Wien

Der globale Öl-Engpass verschärft sich wieder. Wie die US-Energiebehörde EIA mitteilte, führt die anhaltende Blockade der Straße von Hormuz zu einem hohen globalen Lagerabbau von 1,91 Millionen Barrel pro Tag (bpd) im Jahresschnitt. Deshalb hat die EIA ihre Brent-Preisprognose für das Gesamtjahr 2026 deutlich auf durchschnittlich 86,81 US-Dollar (75,23 Euro) angehoben. Allein im laufenden Quartal soll der tägliche Abbau auf 3,83 Millionen bpd klettern.

APA

Branche investiert in den nächsten Jahren rund 200 Mio

Hitze – Fernkälte wird bis 2035 stark ausgebaut

12. August 2026, Wien

Der Bedarf an Kühlung nimmt Angesichts steigender Temperaturen immer mehr zu. Bis 2035 will die Fernwärmewirtschaft in Summe 193,2 Mio. Euro in Fernkälte investieren. Dadurch sollen rund 200 Megawatt (MW) Fernkälte-Leistung errichtet werden. "Die Hitzerekorde der vergangenen Jahre heizen die Nachfrage nach Fernkälte im ganzen Bundesgebiet an", sagte Katalin Griessmair-Farkas, stellvertretende Geschäftsführerin des Fachverbands Gas Wärme.

APA

Ölpreis legt weiter zu

12. August 2026, Wien
Das Nadelöhr der Welt: Die Straße von Hormuz
 - Sharjah, APA/AFP

Die Ölpreise haben am Mittwoch weiter zugelegt. Der Preis für Rohöl der Referenzsorte Brent mit Lieferung im Oktober stieg im frühen Handel knapp über 90 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Zuletzt stand die Notierung etwas tiefer bei 89,47 Dollar und damit ein halbes Prozent höher als am Vortag.

APA/dpa-AFX