OMV investiert 65 Mio. Euro in neues Innovationszentrum

6. Mai 2026, Wien/Schwechat
Inbetriebnahme in 2027
 - Wien, APA/THEMENBILD

Der teilstaatliche Energiekonzern OMV investiert 65 Mio. Euro in den Bau eines Innovationszentrums in Österreich. Der Baufortschritt des OMV Innovation Hub Schwechat ("Hub") liege bei 55 Prozent, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. In der ersten Hälfte 2027 soll es demnach in Betrieb genommen werden. Auf einer Fläche von rund 8.120 Quadratmetern entstehe u. a. ein Campus mit 50 Arbeitsplätzen, Laboren sowie einem Technikum mit Platz für bis zu 15 Testanlagen, hieß es.

APA

Stromausfall, Stau und Öffi-Chaos wegen Gasleck

6. Mai 2026, Wien

Verkehr. Am Montagnachmittag ging beim Matzleinsdorfer Platz gar nichts mehr. Um 14.26 Uhr am Montagnachmittag fiel in Hunderten Haushalten in Wieden, Margareten und Favoriten plötzlich der Strom aus. Zu diesem Zeitpunkt wusste noch niemand, was der Grund war und wie verheerend sich die Situation auch auf den Pendlerverkehr am Gürtel und die Öffis auswirken würde. […]

Kurier

Vestas verdiente mehr – Orderbücher auf Rekordhoch

6. Mai 2026, Aarhus
Gute Auftargslage bei Vestas
 - Odense, APA/AFP

Der dänische Windanlagenbauer Vestas hat zum Jahresauftakt dank einer starken Nachfrage und operativer Verbesserungen den Gewinn kräftig gesteigert. Die operative Ergebnismarge (EBIT) vor Sondereffekten sprang auf 3,2 Prozent, nach 0,4 Prozent im Vorjahreszeitraum, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Der Umsatz legte um 14,4 Prozent auf rund vier Milliarden Euro zu.

APA/Reuters

Forscher rechnen vor: Anti-Klimabudget hätte hohe Folgekosten

6. Mai 2026

Klimaschutz. Studie des Wegener Centers sieht langfristig vor allem die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs in Gefahr. Noch steht das Doppelbudget 2027 und 2028 nicht, doch längst sind auch Ausgabenkürzungen im Umwelt- und Klimabereich Thema. Die Klimawissenschaft – konkret Karl Steininger vom Wegener Center der Uni Graz – legt dazu eine neue Studie vor, wonach eine Budgetsanierung, die […]

Kurier

EU genehmigt österreichische Beihilfen für Strompreise

5. Mai 2026, Brüssel
Österreich darf energieintensive Betriebe unterstützen
 - Wien, APA/THEMENBILD

Österreich darf energieintensiven Unternehmen Förderungen für höhere Strompreise auszahlen, die diese wegen Emissionskosten im Rahmen des EU-Emissionshandelssystems (ETS) haben. Die Europäische Kommission hat im Rahmen der EU-Beihilfevorschriften entsprechende österreichische und spanische Regelungen am Dienstag in Brüssel genehmigt. Ziel ist es, Unternehmensverlagerungen in Länder außerhalb der EU mit weniger ambitionierter Klimapolitik zu verringern.

APA

Jørgensen: EU bereitet sich auf mögliche Versorgungsengpässe vor
 - Brussels, APA/AFP

EU-Kommissar: „Schwerste Energiekrise aller Zeiten“

5. Mai 2026, Brüssel

Die Welt ist nach Einschätzung des Energiekommissars der Europäischen Union, Dan Jørgensen, mit der "wohl schwersten Energiekrise aller Zeiten" konfrontiert. "Seit Ausbruch des Konflikts im Nahen Osten haben die Mitgliedstaaten der Europäischen Union bereits über 30 Mrd. Euro mehr für Importe fossiler Brennstoffe ausgegeben - ohne dafür zusätzliche Lieferungen zu erhalten", sagte er am Dienstag in Brüssel. 

APA/dpa

Huawei sieht "Herkunftsdiskriminierung"
 - Tützpatz, APA/dpa

Europas Solarindustrie begrüßt Förderstopp für Huawei

5. Mai 2026, Wien/Shenzhen

Der Förderstopp der EU für Wechselrichter aus China lässt die europäische Solarindustrie auf mehr Geschäft hoffen. Hersteller aus Europa wie die deutsche SMA könnten die Produktion hochfahren, um den Bedarf zu decken, ohne dass die Preise stark steigen. Der Grund dafür ist, dass viele Hersteller nach dem Photovoltaik-Boom ohnehin Überkapazitäten haben. Der österreichische Produzent Fronius profitiert vom Förderstopp nicht, weil dieser nur große Freiflächen-Anlagen betrifft.

APA

Aktivisten sehen Rückzug aus aktivem Engagement
 - Stuttgart, APA/dpa

Norwegischer Staatsfonds bleibt hinter Klimazielen zurück

5. Mai 2026, Oslo

Trotz erklärter Ambition, die Klimaerwärmung zu bekämpfen, zieht sich Norwegens Staatsfonds aus seinem aktiven Engagement bei Unternehmen, in die er auch in Hinblick darauf investiert ist, zurück, hat eine Umwelt-NGO in einem Bericht am Dienstag kritisiert. Die Verwalterin des Fonds, die Norges Bank Investment Management (NBIM), habe in nur drei Fällen das Management von Öl- und Gasförderern missbilligt, so die NGO Framtiden i Vaare Hender (Zukunft in unseren Händen).

APA

Ölkonzerne geben deutschen Tankrabatt nur teilweise weiter

5. Mai 2026, Berlin/München
Kritik an Maßnahme
 - Wien, APA/FLORIAN WIESER

Der seit 1. Mai geltende Tankrabatt der deutschen Regierung kommt einer Studie zufolge nicht vollständig an den Zapfsäulen an. Bei Diesel haben die Tankstellen in den ersten drei Tagen von den 17 Cent Steuersenkung je Liter durchschnittlich vier Cent weitergegeben, wie es in der am Dienstag veröffentlichten Untersuchung des Münchner Ifo-Instituts heißt. Beim Superbenzin waren es demnach durchschnittlich zwölf von 17 Cent.

APA/Reuters