Ölpreise steigen wieder deutlich

8. Juni 2026, Wien

Die Ölpreise sind nach der jüngsten Eskalation in Nahost wieder deutlich gestiegen. So kostete ein Barrel (159 Liter) Rohöl der Referenzsorte Brent zur Lieferung im August am Vormittag 97,10 US-Dollar (83,42 Euro). Das sind über vier Prozent mehr als noch Ende vergangener Woche. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Juli legte um fast fünf Prozent auf 94,80 Dollar.

APA

Kursplus bei Börsengang von Gasmotorenhersteller Innio

5. Juni 2026, Bangalore
Aufschlag von 23 Prozent am 1

Der österreichische Gasmotorenhersteller Innio ist bei seinem Börsendebüt an der US-Technologiebörse Nasdaq mit einem kräftigen Kursplus empfangen worden. Die Papiere schlossen ihren ersten Handelstag am Donnerstag mit einem Aufschlag von 23 Prozent auf 33,30 Dollar ab. Das Unternehmen wird damit insgesamt mit 25 Milliarden Dollar (21,5 Mrd. Euro) bewertet.

APA/Reuters

Der neue Chef der Donaukraftwerke

5. Juni 2026

Vom Trainee zum Kraftwerkschef: Christian Weichselbraun (49) über Karriere, Klimarisiken und die Zukunft der Stromversorgung an der Donau. NÖN: Herr Weichselbraun, ab Juni verantworten Sie den Betrieb der Donaukraftwerke in Niederösterreich und Wien. Sie starteten vor über 20 Jahren beim Verbund als Trainee. Was hat Sie nun gereizt, die Leitungsposition zu übernehmen? Christian Weichselbraun: Die […]

NÖN Niederösterreichische Nachrichten

Russland räumt erstmals gesunkene Ölförderung ein

5. Juni 2026, St. Petersburg
Laut stellvertretendem Ministerpräsident außerplanmäßige Wartungen
 - Sargentes de la Lora, APA/AFP

Russland hat erstmals offiziell einen Rückgang seiner Ölförderung eingeräumt. "Die derzeitige Produktion ist in der Tat etwas niedriger als zu Beginn des Jahres", sagte der für Energiefragen zuständige stellvertretende Ministerpräsident Alexander Nowak am Donnerstag auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg zu Journalisten. "Das liegt daran, dass einige unserer Ölraffinerien derzeit außerplanmäßig gewartet werden."

APA/Reuters

EU-Kommission will mehr Schulden für Energiewende erlauben

3. Juni 2026, Brüssel

Angesichts der durch den Iran-Krieg verursachten Energiekrise will die Europäische Kommission die Schuldenregeln der EU weiter lockern. Nach einem Vorschlag der Brüsseler Behörde sollen künftig höhere Schulden auch für Investitionen in die Energiewende erlaubt sein. Diese Ausgaben sollen unter eine bereits bestehende Ausnahmeregelung in den EU-Schuldenregeln für Verteidigungsausgaben fallen können, wie die Kommission in Brüssel mitteilte.

APA/dpa

Hohe Ölpreise spülen Milliarden in Russlands Kassen

3. Juni 2026, Moskau

Angetrieben von hohen Weltmarktpreisen infolge des Nahost-Krieges sind die Einnahmen Russlands aus dem Öl- und Gasgeschäft im Mai sprunghaft angestiegen. Sie legten im Jahresvergleich um 32,4 Prozent auf 678,9 Milliarden Rubel (etwa acht Milliarden Euro) zu, wie das Finanzministerium am Mittwoch in Moskau mitteilte. Die Einkünfte aus dem Öl- und Gasgeschäft machen rund ein Fünftel der gesamten russischen Staatseinnahmen aus.

APA/ag

Im April wurde weniger Strom- und Gas erzeugt
 - Lassee, APA/THEMENBILD

E-Control: Strom- und Gasverbrauch im April gestiegen

3. Juni 2026, Wien

In Österreich ist der Energieverbrauch im April im Jahresabstand gestiegen. Die Abgabe von Strom an Endkunden erhöhte sich um 1,8 Prozent auf 5,3 Terawattstunden (TWh). Auch der Gasverbrauch legte zu und kletterte um 5,4 Prozent auf 5,95 TWh. Das geht aus aktuellen Daten der Regulierungsbehörde E-Control hervor. Gleichzeitig war die heimische Energieproduktion in beiden Bereichen rückläufig, was beim Strom zu einem Anstieg der Importe führte.

APA

EU kommt Italien bei Energiekosten teilweise entgegen

3. Juni 2026, Rom/Brüssel

Die Europäische Kommission will Italien bei der Finanzierung energiepolitischer Maßnahmen teilweise entgegenkommen. Nach einer Einigung mit dem italienischen Finanzministerium soll ein Teil der zusätzlichen Ausgaben, die im Rahmen der europäischen Verteidigungsregelungen von den Defizitvorgaben ausgenommen werden können, auch für den Energiesektor genutzt werden dürfen.

APA

DHL erwartet keinen Kerosin-Notstand – „Sehen kein Risiko“

2. Juni 2026, Bonn/Guntramsdorf
DHL kann Flugrouten bei Bedarf anpassen
 - Schkeuditz, APA/dpa

Der Logistikriese DHL sieht trotz der Unsicherheiten durch den Iran-Krieg seine Versorgung mit Kerosin für die Sommermonate als gesichert an. Dies liege an einer Entspannung auf den Märkten und diversifizierten Bezugsquellen, sagte der Europa-Chef der DHL-Expresssparte, Mike Parra, am Dienstag der Nachrichtenagentur Reuters. "Im Moment sehen wir kein Risiko", betonte er.

APA/Reuters