Zementwerke könnten in Zukunft zu CO2-Fängern werden

12. August 2026, Zürich
Zementwerke bald mit neuer Aufgabe
 - Heidenheim, APA/dpa

Die Zementindustrie ist eine der größten CO2-Quellen. Eine Studie der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich zeigt nun, wie Zementwerke in Zukunft CO2 aus der Luft filtern und so die Klimabilanz deutlich verbessern könnten. Die Klimawirkung der Zementproduktion ließe sich durch die Elektrifizierung und direkte CO2-Abscheidung bis 2050 um 78 Prozent senken, wie Forschende der ETH Zürich in einer Studie in der Fachzeitschrift "Chem Circularity" aufzeigten.

APA/ag

Der europäische Green Deal wird blassgrün

11. August 2026, Wien/Brüssel

EU. Die Argumente für ein Aufweichen der Umweltauflagen lauten Vereinfachung, Wettbewerbsfähigkeit und Deregulierung. Es war ein langer Weg, bis sich die Europäische Union darauf einigen konnte, ihre Wirtschaft zu ökologisieren: Seit dem ersten Beschluss der EU-Mitgliedsstaaten zur Klimaneutralität in ihrer strategischen Agenda vom Juni 2019 bis zum formellen Beschluss des ersten Teils des sogenannten „Fit-for-55“-Pakets […]

Die Presse

Thermische Sanierung ist ein Fokus in dem Fonds
 - Frankfurt (Oder), APA/dpa

BMF plant Klimafonds für Verkehr und Gebäudesanierung

7. August 2026, Wien

In der EU tritt 2028 das EU-Emissionshandelssystem (ETS2) für Gebäude und Straßenverkehr in Kraft. Damit soll der Ausstieg aus fossilen Brennstoffen beschleunigt werden. Bereits im Vorfeld ist in der EU ein Klimafonds geplant, aus dem bestimmte Maßnahmen finanziert werden sollen. In Österreich will das Finanzministerium laut einem Entwurf unter anderem Geld für den Heizungstausch und für E-Busse zur Verfügung stellen, schreibt die Tageszeitung "Der Standard" am Donnerstag.

APA

„Wir müssen verstehen, was nach dem Kippen der Klimasysteme passiert“

29. Juli 2026

Die Erde steuert angesichts der Klimakrise auf einen „freien Fall“ zu, sagt der deutsche Physiker Anders Levermann. Noch sei unklar, welche Folgen die zu erwartende Instabilität haben wird. Die zunehmende Unberechenbarkeit von Wetter und Klima ist eine Bedrohung für Gesellschaft und Wirtschaft, schreibt der Klimaforscher Anders Levermann in einem aktuellen Kommentar in der Fachzeitschrift Nature. […]

Der Standard

CO2 sparen beim Mobilitätsausbau

24. Juli 2026, Wien
Nachfrage nach Beton, Stahl und Asphalt künftig erhöht
 - Sauzin, APA/dpa

Die weltweite Mobilitätsinfrastruktur - Straßen, Brücken, Eisenbahnen und Co. - wird bis zum Jahr 2060 deutlich ausgebaut, was die Nachfrage nach Beton, Stahl und Asphalt erhöht und für enorme CO2-Emissionen sorgt. Wie dieser Entwicklung gegengesteuert werden kann, haben sich Forscher vom Internationalen Institut für Angewandte Systemanalyse (IIASA) in Laxenburg (NÖ) und der Universität für Bodenkultur (Boku) angesehen.

APA

„Wirtschaft und Klima in Balance“

23. Juli 2026, Wien

Wie reagieren auf Trockenheit und Hitze? Umweltminister Norbert Totschnig (ÖVP) sucht nach dem richtigen Ausgleich, um neben dem Klimaschutz grünes Wachstum zu ermöglichen. Die EU-Kommission schlägt vor, den Zeitplan für den Abbau klimaschädlicher CO2 -Emissionen durch den Emissionshandel zu verlangsamen. Ist das in Zeiten von Hitze und Trockenheit das richtige Signal? Norbert Totschnig: Wir haben […]

Tiroler Tageszeitung

Die EU bremst beim Klimaschutz

21. Juli 2026, Brüssel

Die EU-Kommission will den CO2-Kurs für die Industrie schwächen und länger als derzeit geplant Gratiszertifikate vergeben. Im Gegenzug müssen Staaten stärker in die Transformation investieren. Sie zählt zu den entscheidendsten Weichenstellungen des Jahres für Europas Industrie: die Reform des Emissionshandelssystems (ETS), welche die EU-Kommission am Freitag vorlegte. Diese entwickelte sich in den vergangenen Monaten zum […]

Der Standard

EU plant eine Lockerung beim Emissionshandel

20. Juli 2026, Brüssel

Die EU-Kommission stellt heute ihre Pläne für die Reform des europäischen Emissionshandelssystems (EU-ETS) vor. Vor dem Hintergrund stark gestiegener Energiepreise soll durch die erneute Überarbeitung dieses zentrale Klimaschutz-Instrument der EU vor allem zugunsten der Industrie abgeschwächt werden. Am Prinzip des seit 2005 bestehenden ETS soll nicht gerüttelt werden: Wer CO2 ausstößt, muss dafür zahlen. Wer […]

Tiroler Tageszeitung

Wichtigstes EU-Klimagesetz wird aufgeschnürt

16. Juli 2026

Die EU-Kommission präsentiert ihren langerwarteten Vorschlag für eine Revision des Emissionshandels. Sie ist entscheidend für die Zukunft von Europas Industrie – Einnahmen sollen stärker in die Transformation zurückfließen. Normalerweise gäbe es wohl bereits den einen oder anderen Leak. Den einen oder anderen Entwurf der EU-Kommission, der vorab – womöglich durchaus gewollt – an die Öffentlichkeit […]

Der Standard

EU-Kommission stellt ETS-Reform am Freitag vor
 - Brussels, APA/AFP

Emissionshandel: EU-Klimaschutzinstrument auf dem Prüfstand

16. Juli 2026, Wien/EU-weit/Brüssel

Die EU-Kommission stellt am Freitag ihre lang erwarteten Pläne für die Reform des europäischen Emissionshandelssystems (EU-ETS) vor. Vor dem Hintergrund stark gestiegener Energiepreise soll die erneute Überarbeitung dieses zentralen Klimaschutz-Instruments der Europäischen Union vor allem zugunsten der Industrie abgeschwächt werden. Für CO2-intensive Unternehmen geht es beim ETS um viele Millionen Euro jedes Jahr. Die geplante Reform sorgt seit Wochen für heftige Debatten.

APA

Kommende Woche: Vorschlag für das künftige EU-Emissionshandelssystem
 - Niederaussem, APA/dpa

ETS: Mehr Gratiszertifikate und längere Laufzeit geplant

8. Juli 2026, Brüssel

Die EU-Kommission will Emissionen für Branchen des EU-Emissionshandelssystems (ETS) über die bisherige Frist 2039 hinaus verlängern, bis weit in die 2040er-Jahre hinein. Dies sagte ein EU-Kommissionsbeamter am Mittwoch in Brüssel. Zur ETS-Reform werde die EU-Kommission am Freitag kommende Woche (17. Juli) ihren lange erwarteten Vorschlag vorlegen. Die Industrie kann mit zusätzlichen milliardenschweren Gratiszertifikaten rechnen.

APA

US-Abgeordnete an von der Leyen: Bei Methan Kurs halten

6. Juli 2026, Washington/Brüssel

Nachdem zwölf EU-Staaten, darunter Österreich, die EU-Kommission dazu gedrängt hatten, die Methan-Importvorschriften der EU auszusetzen, hat eine Gruppe US-amerikanischer Abgeordneter in einem Schreiben an Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen diese aufgefordert, an der EU-Verordnung festzuhalten. Die US-Abgeordneten betonten, dass die "Beibehaltung" der Vorschriften sowohl für die Energiesicherheit der EU als auch für die globalen Klimaziele "unerlässlich" sei.

APA