Österreich droht Verlust hoher EU-Förderungen

30. Jänner 2026

Die EU will bis zu 40 Mrd. € in Transport und Speicherung von CO₂ investieren. Doch Österreich droht leer auszugehen. In manchen Industrien lässt sich CO2 nicht ganz vermeiden. Bestimmte energieintensive Industrien wie die Zement-, Stahl- oder Glaserzeugung können auf absehbare Zeit CO2 nicht ganz vermeiden. Daher ist die Ausfilterung und Speicherung des Treibhausgases („CCS“) […]

Kronen Zeitung

Österreichs Emissionen 2024 um drei Prozent gesunken

22. Jänner 2026, Wien/EU-weit/Brüssel
Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig
 - Wien, APA

Einen Rückgang der Treibhausgase (THG) in Österreich von minus drei Prozent bzw. zwei Millionen Tonnen CO2-Äquivalent im Vergleich zu 2023 hat die THG-Inventur des Umweltbundesamts ergeben. 2024 wird damit ein Wert in der Höhe von 66,6 Millionen Tonnen erreicht. Als Gründe für den "positiven Trend" nannte Umweltminister Norbert Totschnig (ÖVP) neben der negativen Industrieproduktion und Wetterlage, dass auch CO2-Bepreisung oder Ausbau erneuerbarer Energie Wirkung zeigen.

APA

Man traut Elektro, aber nicht ganz

15. Jänner 2026, Wien

Neuzulassungen. Der Automarkt bewegt sich – warum jetzt wieder mehr Fahrzeuge gekauft werden und sich die Kunden der Elektrifizierung stärker annähern als gedacht. Horcht man in den Automarkt hinein, hört man die Worte endlich, stetig, steigend und elektrisch durchklingen. Die Branche blickt auf eine Erholung im vergangenen Jahr zurück, sie nähert sich mit einem Plus […]

Kurier

Österreich steuert auf Klimastrafen zu

15. Jänner 2026, Wien

Eine Studie des Umweltbundesamts zeigt, dass man mit dem aktuellen Kurs das Ziel für 2030 verpassen würde. Wenn die Regierung nicht einlenkt, sind Strafzahlungen so gut wie fix. Die politische Brisanz kann selbst der sperrige Titel „Treibhausgas-Szenarien für die langfristige Budgetprognose 2025“ kaum verbergen: Österreich wird sein Klimaziel 2030 mit dem aktuellen politischen Kurs deutlich […]

Der Standard

Klimawandel treibt Schäden durch Naturkatastrophen nach oben

13. Jänner 2026, München
Munich Re sieht ungewöhnlich glimpfliche Hurrikansaison
 - München, APA/dpa

Die steigenden Temperaturen auf der Erde vergrößern nach Einschätzung des Rückversicherers Munich Re den Schaden durch Naturkatastrophen. Im vergangenen Jahr verursachten Naturereignisse nach Berechnungen des DAX-Konzerns weltweite Gesamtschäden von 224 Mrd. US-Dollar (191,6 Mrd. Euro). Das war zwar weniger als im inflationsbereinigten Schnitt der vergangenen zehn Jahre (266 Mrd. Dollar), doch war dies nach Bewertung der Fachleute des Unternehmens nur ein glücklicher Zufall.

APA/dpa-AFX

Studie im Auftrag der steirischen Wirtschaftskammer
 - Wien, APA

Heiz-Vergleich – Pellets und Wärmepumpen sparen meistes CO2

8. Jänner 2026, Graz

An einem der kältesten Tage des neuen Jahres legte die steirische Wirtschaftskammer eine Studie zur CO2-Bilanz von Heizsystemen vor: Pelletheizungen und Wärmepumpen erzielen - von Herstellung über Betrieb bis zur Entsorgung - die besten Ergebnisse. Die Landesinnung der Heizungsinstallateure sprach von einer CO2-Einsparung von bis zu 91 Prozent gegenüber Öl. Bei Pellets stimmt das aber nur, weil der CO2-Ausstoß beim Verbrennen von Holz nicht gezählt wird.

APA

Emissioneinnahmen steigen weiter
 - Plattling, APA/dpa

Deutschland erzielte 2025 Einnahmerekord im Emissionshandel

7. Jänner 2026, Berlin

Deutschland hat im vorigen Jahr einen Einnahmerekord mit dem Verkauf von Kohlendioxid-Verschmutzungsrechten erzielt. Aus dem europäischen und dem nationalen Emissionshandel kamen 2025 mehr als 21,4 Milliarden Euro zusammen, wie die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) in Berlin am Mittwoch mitteilte. 2024 lag der Wert bei 18,5 Milliarden. Das Geld fließt vollständig in den Klima- und Transformationsfonds, aus dem Energiewende- und Klimaschutz-Maßnahmen finanziert werden.

APA/dpa

Klimaziele laut VCÖ nur mit zusätzlichen Maßnahmen erreichbar
 - Wien, APA/THEMENBILD

CO2-Emissionen des Verkehrs 2025 leicht gesunken

5. Jänner 2026, Wien

Im Vorjahr ist in Österreich weniger Treibstoff getankt worden und damit sind auch die CO2-Emissionen des Verkehrs gesunken. Laut Fachverband der Mineralölindustrie wurden mit 8,6 Milliarden Litern um rund 300 Millionen Liter Sprit weniger getankt als im Jahr 2024. Die Emissionen sinken aber zu langsam, betonte der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) am Montag in einer Aussendung. Mit 18,9 Millionen Tonnen sind die CO2-Emissionen des Verkehrs um ein Drittel höher als im Jahr 1990.

APA

Österreichs Treibhausemissionen steigen laut Prognose 2025

19. Dezember 2025, Graz
Ausstoß wird heuer um etwa 2,5 Prozent höher sein als 2024
 - Salzburg, APA/Archiv

Österreichs Treibhausgas-Ausstoß wird 2025 gestiegen sein - und die 2024 gegenüber 2023 erzielte Reduktion wieder zunichte machen. Dies geht aus einer Untersuchung auf Basis der bis Oktober 2025 zur Verfügung stehenden Daten durch das Wegener Center der Uni Graz hervor, die am Freitag veröffentlicht wurden. Die Klimaforscher Gottfried Kirchengast und Stefan Schleicher: "Der Ausstoß wird, gemessen in Tonnen CO2-Äquivalent, heuer um etwa 2,5 Prozent höher als 2024 sein."

APA