Uni Wien kompensiert CO2-Emission mit Regenwald-Projekt

26. Feber 2026, Wien
"Regenwald der Uni Wien" in Costa Rica
 - Wien, APA/THEMENBILD

Die Universität Wien hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2030 klimaneutral zu sein. Ausgehend von ihrer Treibhausgasbilanz 2019 (50.100 Tonnen CO2) will sie mit verschiedenen Maßnahmen ihre Emissionen um rund zwei Drittel senken. Der nicht vermeidbare Rest-Fußabdruck von 17.500 Tonnen CO2 soll durch Investitionen in uni-eigene, wissenschaftsnahe Klimaschutzprojekte kompensiert werden. Mit dem "Regenwald der Universität Wien" in Costa Rica wird nun ein erstes Vorhaben realisiert.

APA

Widerstand gegen Aufweichung des neuen EU-Emissionshandels

18. Feber 2026, Brüssel
Es rumort wieder wegen des Emissionshandel
 - Rostock, APA/dpa

Schweden, Dänemark, Finnland und Luxemburg stellen sich gegen Forderungen anderer EU-Staaten, die Einführung des neuen CO2-Marktes für Wärme und Verkehr (ETS2) weiter zu verschieben. In einem gemeinsamen Positionspapier warnten die vier Länder davor, dem politischen Druck angesichts der gegenwärtigen Energiekosten nachzugeben.

APA/ag

Frontalangriff auf Emissionshandel

16. Feber 2026, Brüssel

Die Klausur der EU-Chefs spitzte sich zu einem Streit über Für und Wider des Marktes für Emissionszertifikate zu. Den Binnenmarkt vollenden? Unternehmen schneller wachsen lassen? Den Außenhandel stärken? Und besser in die Modernisierung von Europas Industrie investieren? Diese vier Fragen wollte António Costa, der Präsident des Europäischen Rates, bei der informellen Klausur der Staats- und […]

Die Presse

Grünes Licht für Klimaziel 2040

12. Feber 2026, Brüssel

Die EU muss ihren CO2-Ausstoß bis 2040 um 90 Prozent kappen. Das beschloss das EU-Parlament am Dienstag mit großer Mehrheit. Allerdings lässt die Einigung ein Schlupfloch. Europa hat ein neues Klimagesetz. Das Ziel zur Emissionsreduktion für 2040 nahm am Dienstag die finale Hürde. Am Dienstag stimmte das EU-Parlament in großer Mehrheit für den Kompromiss, auf […]

Der Standard

Appell gegen „Aushöhlung“ von Klimapolitik und -forschung

12. Feber 2026, Wien
Klimakrise "von der politischen Agenda gedrängt"
 - Wien, APA/THEMENBILD

"Große Sorge" angesichts von Kürzungen bei Förderungen für Forschung zum Klimawandel und zu -anpassungsmaßnahmen äußern rund 650 Forschende aus diesem Bereich in einem Offenen Brief. In dem an Entscheidungsträger gerichteten Appell weist man auf die bizarre Situation hin, dass zwar viel Kritik zu Streichungen von einschlägigen Budgets in den USA geäußert wird, in Österreich aber ebenso "eine schleichende Aushöhlung der Klimapolitik und der Klimaforschung" zu beobachten sei.

APA

EIB rettet Ausweitung des Emissionshandels

9. Feber 2026, Brüssel

Investitionsbank zahlt EU-Staaten vorab drei Milliarden Euro aus den für 2028 geplanten Einnahmen des ETS2. Die Buchstaben-Zahlen-Kombination „ETS2“ sorgt seit einiger Zeit in mehreren, vor allem osteuropäischen Mitgliedstaaten für wachsenden Groll gegen die EU-Klimapolitik. Das Kürzel steht für das zweite Emissionshandelssystem, welches nach derzeitigem Stand der Dinge ab dem Jahr 2028 auch den Treibhausgasemissionen von […]

Die Presse