Die Zukunft liegt unter der Erde

9. Feber 2026, Wien

Österreichs Regierung will das Speichern von CO2 in alten Öl- und Gasfeldern erlauben. Doch das Gesetz allein wird nicht reichen. Was fehlt, sind designierte Lagerstätten, Pipelines und offene Worte. Das Thema war gut versteckt in der 112 Seiten langen Industriestrategie, die ÖVP, SPÖ und Neos zu Jahresbeginn präsentiert haben. Auf gerade einmal acht Zeilen verspricht […]

Die Presse

Österreich droht Verlust hoher EU-Förderungen

30. Jänner 2026

Die EU will bis zu 40 Mrd. € in Transport und Speicherung von CO₂ investieren. Doch Österreich droht leer auszugehen. In manchen Industrien lässt sich CO2 nicht ganz vermeiden. Bestimmte energieintensive Industrien wie die Zement-, Stahl- oder Glaserzeugung können auf absehbare Zeit CO2 nicht ganz vermeiden. Daher ist die Ausfilterung und Speicherung des Treibhausgases („CCS“) […]

Kronen Zeitung

CO2-Preis brachten Österreich 2025 rund 1,7 Mrd. Euro ein

29. Jänner 2026, Wien
Löwenanteil von 1,4 Mrd

Der Emissionshandel der EU (EU-ETS) und die nationale CO2-Bepreisung haben dem österreichischen Staat im vergangenen Jahr insgesamt rund 1,7 Mrd. Euro eingebracht. Das berichtete "Die Presse" am Donnerstag unter Verweis auf Zahlen aus dem Finanzministerium. Die Einnahmen aus der Auktion von Emissionszertifikaten im Rahmen des EU-ETS summierten sich auf 302,6 Mio. Euro, die nationale CO2-Bepreisung lukrierte 1,42 Mrd. Euro.

APA

CO2 vergraben für Tausende Jahre

27. Jänner 2026

Industrie. Warum Österreichs Industrie auf heimische CO2-Speicher wartet, obwohl diese Technologie ohnehin nur als dringend notwendige Zwischenlösung gesehen wird. Was ist der Plan für Österreich? Die Industrie in Österreich ist nicht nur wegen der Energiepreise und hohen Lohnnebenkosten unter Druck, sondern zunehmend auch wegen der europäischen Klimaziele. Weil daran nicht nur Wertschöpfung, sondern vor allem […]

Kurier

Emissionen steigen in Österreich wieder

22. Jänner 2026

Von 2022 bis 2024 fiel die Menge an klimaschädlichen Gasen um 15 Prozent. Für 2025 zeigt eine Abschätzung des Umweltbundesamts wieder ein Plus von 1,5 Prozent. Der Kauf von Zertifikaten wird nicht ausgeschlossen. Die ersten Einschätzungen deuten darauf hin, dass es 2025 einen leichten Anstieg der Treibhausgas-Emissionen um eineinhalb Prozent gibt“, sagt Umweltminister Totschnig (ÖVP) […]

Der Standard

Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig
 - Wien, APA

Österreichs Emissionen 2024 um drei Prozent gesunken

22. Jänner 2026, Wien/EU-weit/Brüssel

Einen Rückgang der Treibhausgase (THG) in Österreich von minus drei Prozent bzw. zwei Millionen Tonnen CO2-Äquivalent im Vergleich zu 2023 hat die THG-Inventur des Umweltbundesamts ergeben. 2024 wird damit ein Wert in der Höhe von 66,6 Millionen Tonnen erreicht. Als Gründe für den "positiven Trend" nannte Umweltminister Norbert Totschnig (ÖVP) neben der negativen Industrieproduktion und Wetterlage, dass auch CO2-Bepreisung oder Ausbau erneuerbarer Energie Wirkung zeigen.

APA

Man traut Elektro, aber nicht ganz

15. Jänner 2026, Wien

Neuzulassungen. Der Automarkt bewegt sich – warum jetzt wieder mehr Fahrzeuge gekauft werden und sich die Kunden der Elektrifizierung stärker annähern als gedacht. Horcht man in den Automarkt hinein, hört man die Worte endlich, stetig, steigend und elektrisch durchklingen. Die Branche blickt auf eine Erholung im vergangenen Jahr zurück, sie nähert sich mit einem Plus […]

Kurier

Österreich steuert auf Klimastrafen zu

15. Jänner 2026, Wien

Eine Studie des Umweltbundesamts zeigt, dass man mit dem aktuellen Kurs das Ziel für 2030 verpassen würde. Wenn die Regierung nicht einlenkt, sind Strafzahlungen so gut wie fix. Die politische Brisanz kann selbst der sperrige Titel „Treibhausgas-Szenarien für die langfristige Budgetprognose 2025“ kaum verbergen: Österreich wird sein Klimaziel 2030 mit dem aktuellen politischen Kurs deutlich […]

Der Standard

Klimawandel treibt Schäden durch Naturkatastrophen nach oben

13. Jänner 2026, München
Munich Re sieht ungewöhnlich glimpfliche Hurrikansaison
 - München, APA/dpa

Die steigenden Temperaturen auf der Erde vergrößern nach Einschätzung des Rückversicherers Munich Re den Schaden durch Naturkatastrophen. Im vergangenen Jahr verursachten Naturereignisse nach Berechnungen des DAX-Konzerns weltweite Gesamtschäden von 224 Mrd. US-Dollar (191,6 Mrd. Euro). Das war zwar weniger als im inflationsbereinigten Schnitt der vergangenen zehn Jahre (266 Mrd. Dollar), doch war dies nach Bewertung der Fachleute des Unternehmens nur ein glücklicher Zufall.

APA/dpa-AFX