Österreich plant Wasserstoff-Südkorridor mit Algerien

10. April 2026, Wien
Hattmannsdorfer will Aufbau neuer Energiepartnerschaften vorantreiben
 - , APA/MAX SLOVENCIK

Angesichts geopolitischer Spannungen will Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer (ÖVP) den Aufbau von neuen Energiepartnerschaften vorantreiben. Ziel ist ein Südkorridor, der künftig grünen Wasserstoff aus Nordafrika über Italien nach Mitteleuropa transportieren soll. Österreich soll dabei als Transit- und Verteilknoten fungieren, teilte das Wirtschaftsministerium anlässlich der UNIDO-Wasserstoffkonferenz in Wien mit.

APA

Elektro-SUV ID

VW stellt Produktion von Elektro-SUV ID.4 in den USA ein

10. April 2026, Wolfsburg/Chattanooga (Tennessee)

Volkswagen stellt die Produktion seines Elektro-SUV ID.4 in den USA noch in diesem Monat ein. Der deutsche Autobauer begründete den Schritt am Donnerstag mit dem dortigen schwierigen Marktumfeld für Elektroautos. So hatte die US-Regierung im Herbst einen Steuerbonus von 7500 Dollar als Kaufanreiz für Elektrofahrzeuge gestrichen. Der Absatz des ID.4 war im vierten Quartal 2024 im Jahresvergleich um 62 Prozent eingebrochen.

APA/Reuters

Auf 75,36 Euro
 - Schwedt, APA/dpa

EU legt Preis für CO2-Zoll fest

7. April 2026, Brüssel

Die EU-Kommission hat erstmals den Preis für ihren neuen CO2-Grenzzoll festgelegt. Für das erste Quartal liegt er bei 75,36 Euro, teilte die Brüsseler Behörde am Dienstag mit. So wird das Klimaschutzinstrument, das bestimmte Einfuhren verteuern soll, erstmals finanziell greifbar. Der Preis bezieht sich auf Zertifikate für den sogenannten CO2-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM).

APA/Reuters

EU schwächt Emissionshandel ab

1. April 2026

Die EU-Kommission gibt Forderungen der Industrie nach und modifiziert ihr wichtigstes Klimaschutzinstrument. Am Mittwoch will sie ihre Pläne vorstellen. Die EU-Kommission plant eine Reform des Europäischen Emissionshandels ETS, um die krisengeplagte Chemieindustrie zu entlasten. Die Unternehmen sollen für eine bestimmte Produktionsmenge ausreichend kostenlose Emissionszertifikate zugeteilt bekommen. Dafür werden die sogenannten Benchmarks im ETS gesenkt. Das […]

Handelsblatt

EU-Kommission schlägt Änderungen am EU-Emissionshandel vor

1. April 2026, Brüssel
Das EU-Emissionshandelssystem soll reformiert werden
 - Wien, APA/THEMENBILD

Die EU-Kommission hat am Mittwoch in Brüssel Änderungen am zuletzt immer mehr in die Kritik geratenen EU-Emissionshandelssystem (ETS) vorgeschlagen. Dieses reguliert die von der Industrie ausgestoßenen Emissionen mit CO2-Zertifikaten. Eine Änderung der sogenannten Marktstabilitätsreserve soll zu einem stabileren CO2-Preis und zu einer Eindämmung der steigenden Energiepreise beitragen. Auch Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) tritt für Änderungen am ETS ein.

APA

Auf dem Weg zur klimaneutralen Fernwärme in Österreich

26. März 2026

Interview. Wie Fernwärme zu einem zentralen Baustein eines klimaneutralen Energiesystems werden kann, erörtert Katalin Griessmair-Farkas, stv. Geschäftsführerin des Fachverbandes Gas Wärme in der WKÖ Die Dekarbonisierung der Fernwärme zählt zu den zentralen energiepolitischen Vorhaben Österreichs auf dem Weg zur Klimaneutralität bis 2040. Eine von der Austria Energy Agency erarbeitete Roadmap dient als strategische Grundlage für […]

Spritpreise – Tiroler Ruf nach Aussetzen von CO2-Bepreisung

24. März 2026, Innsbruck/Wien
SPÖ-Landesvize Wohlgemuth forderte Diskussion über zusätzliche Schritte
 - Hanau, APA/dpa

Hochrangige Proponenten der Tiroler Koalitionsparteien ÖVP und SPÖ haben am Montag aufgrund steigender Spritpreise den Ruf nach einem zeitweisen Aussetzen der CO2-Bepreisung in Richtung Bundesregierung und damit ihrer Parteifreunde erschallen lassen. Zunächst hatte SPÖ-Landeshauptmannstellvertreter Philip Wohlgemuth eine entsprechende Forderung aufgestellt, sollte sich die Lage verschärfen. Prompte Unterstützung bekam er von ÖVP-Klubobmann und AAB-Landesobmann Jakob Wolf.

APA

Angriff auf CO2-Handel spaltet EU

20. März 2026, Brüssel

Europäischer Rat. Der EU-Gipfel legte die Spannungen zwischen Vorreitern und Nachzüglern der Klimawende offen. Die Emissionszertifikate machen nur einen kleinen Teil der Stromkosten aus. Der Anstieg der Energiepreise in Folge des US-israelischen Krieges gegen den Iran könnte ein zentrales Element der europäischen Politik zur Dekarbonisierung schwächen. Das Emissionshandelssystem (ETS) der EU, das den Mitgliedstaaten seit […]

Die Presse

Einnahmen sollen aus dem Treibhausgas-Emissionshandel kommen
 - Duisburg, APA/AFP

Von der Leyen will 30 Milliarden Euro für grüne EU-Industrie

20. März 2026, Brüssel/Wien

Um die grüne Wende voranzutreiben, will EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen die Industrie mit rund 30 Mrd. Euro aus den Einnahmen des Treibhausgas-Emissionshandels (ETS) unterstützen. Bei einem Gipfeltreffen der EU-Staats- und Regierungschefs schlug die sie einen sogenannten ETS-Investitionsbooster vor, um Investitionen in saubere Technologie zu fördern. IV und Wirtschaftskammer sahen einen Schritt in die richtige Richtung in Sachen ETS-Zukunft.

APA/dpa

Ökonomin Sigrid Stagl
 - Wien, APA

Klimaökonomin Stagl: CO2-Bepreisung zentrale Säule des Green Deals

17. März 2026, EU-weit

Die an der Wirtschaftsuniversität Wien forschende und lehrende Klimaökonomin Sigrid Stagl, Österreichs "Wissenschafterin des Jahres 2024", nimmt sich selten ein Blatt vor den Mund. Auch im aktuellen Interview der APA über den Backlash klimapolitischer Maßnahmen auf EU-Ebene und Österreichs Rolle dabei, wird sie deutlich. Damit stärke man nicht die Wettbewerbsfähigkeit, sondern bediene nur Klientelinteressen und schädige innovative Unternehmen, so Stagl.

APA

Südafrikas schwierige Abkehr von der Kohle

9. März 2026, eMalahleni

Energie. Südafrika ist maßgeblich von Kohle abhängig – doch will man bis 2050 klimaneutral werden. Ein durchaus ambitionierter Fahrplan. „Für uns ist es normal, die Luft zu sehen, die wir einatmen“, sagt Frans Tladi Mabogoane. Der Südafrikaner steht auf einem Hügel mit Blick auf seine Heimatstadt eMalahleni, über der sich gerade eine dicke, graugelbliche Wolke […]

Die Presse

Steigende Klimaanlagennutzung könnte Klimawandel verschärfen

2. März 2026, Birmingham
Nutzung von Klimaanlagen kann Klimawandel weiter ankurbeln
 - Wien, APA/Schlager

Die zunehmende Nutzung von Klimaanlagen könnte den weltweiten Treibhausgasausstoß bis Mitte des Jahrhunderts stark ansteigen lassen. Einer Studie zufolge könnte sie im ungünstigsten Szenario bis zum Jahr 2050 etwa 8,5 Milliarden Tonnen Kohlendioxid (CO2) entsprechen. Zum Vergleich: Die derzeitigen gesamten jährlichen Treibhausgasemissionen der USA betragen 5,9 Milliarden Tonnen CO2-Äquivalente.

APA/dpa