Heiz-Vergleich – Pellets und Wärmepumpen sparen meistes CO2

8. Jänner 2026, Graz
Studie im Auftrag der steirischen Wirtschaftskammer
 - Wien, APA

An einem der kältesten Tage des neuen Jahres legte die steirische Wirtschaftskammer eine Studie zur CO2-Bilanz von Heizsystemen vor: Pelletheizungen und Wärmepumpen erzielen - von Herstellung über Betrieb bis zur Entsorgung - die besten Ergebnisse. Die Landesinnung der Heizungsinstallateure sprach von einer CO2-Einsparung von bis zu 91 Prozent gegenüber Öl. Bei Pellets stimmt das aber nur, weil der CO2-Ausstoß beim Verbrennen von Holz nicht gezählt wird.

APA

Emissioneinnahmen steigen weiter
 - Plattling, APA/dpa

Deutschland erzielte 2025 Einnahmerekord im Emissionshandel

7. Jänner 2026, Berlin

Deutschland hat im vorigen Jahr einen Einnahmerekord mit dem Verkauf von Kohlendioxid-Verschmutzungsrechten erzielt. Aus dem europäischen und dem nationalen Emissionshandel kamen 2025 mehr als 21,4 Milliarden Euro zusammen, wie die Deutsche Emissionshandelsstelle (DEHSt) in Berlin am Mittwoch mitteilte. 2024 lag der Wert bei 18,5 Milliarden. Das Geld fließt vollständig in den Klima- und Transformationsfonds, aus dem Energiewende- und Klimaschutz-Maßnahmen finanziert werden.

APA/dpa

Klimaziele laut VCÖ nur mit zusätzlichen Maßnahmen erreichbar
 - Wien, APA/THEMENBILD

CO2-Emissionen des Verkehrs 2025 leicht gesunken

5. Jänner 2026, Wien

Im Vorjahr ist in Österreich weniger Treibstoff getankt worden und damit sind auch die CO2-Emissionen des Verkehrs gesunken. Laut Fachverband der Mineralölindustrie wurden mit 8,6 Milliarden Litern um rund 300 Millionen Liter Sprit weniger getankt als im Jahr 2024. Die Emissionen sinken aber zu langsam, betonte der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) am Montag in einer Aussendung. Mit 18,9 Millionen Tonnen sind die CO2-Emissionen des Verkehrs um ein Drittel höher als im Jahr 1990.

APA

Ausstoß wird heuer um etwa 2,5 Prozent höher sein als 2024
 - Salzburg, APA/Archiv

Österreichs Treibhausemissionen steigen laut Prognose 2025

19. Dezember 2025, Graz

Österreichs Treibhausgas-Ausstoß wird 2025 gestiegen sein - und die 2024 gegenüber 2023 erzielte Reduktion wieder zunichte machen. Dies geht aus einer Untersuchung auf Basis der bis Oktober 2025 zur Verfügung stehenden Daten durch das Wegener Center der Uni Graz hervor, die am Freitag veröffentlicht wurden. Die Klimaforscher Gottfried Kirchengast und Stefan Schleicher: "Der Ausstoß wird, gemessen in Tonnen CO2-Äquivalent, heuer um etwa 2,5 Prozent höher als 2024 sein."

APA

Wifo: Treibhausgas-Emissionen werden 2025 nicht sinken

18. Dezember 2025, Wien/Linz
Absatzplus bei Fossilen und höhere Stahlproduktion steigert THG-Emissionen
 - Teutschenthal, APA/dpa

Nach mehreren Jahren mit sinkenden Treibhausgas-Emissionen (THG) in Österreich erwartet das Wifo erstmals wieder eine Seitwärtsbewegung. Die Emissionen dürften heuer um 0,1 Prozent auf 66,99 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent steigen. Gründe dafür seien ein Absatzplus bei Erdgas, Benzin und Heizöl sowie die gestiegene Stahlerzeugung, sagte Wifo-Ökonom Mark Sommer am Donnerstag. Österreich weiche bei den Emissionen "erheblich" vom Zielpfad ab, so Wifo-Direktor Gabriel Felbermayr.

APA

Brüssel will Klimazoll auf mehr Produkte aus Stahl und Alu ausweiten

18. Dezember 2025, Brüssel

Auch Autoteile und Elektrogeräte sollen beim Import in die EU dafür bezollt werden, dass sie unter weniger strengen Klimavorschriften erzeugt wurden. Die Europäische Kommission wird am Mittwoch vorschlagen, den im Jänner in Kraft tretenden Klimazoll auf besonders energieintensive Produkte aus Drittstaaten mit weniger strengen Klimaregeln deutlich auszuweiten.Laut übereinstimmenden Berichten der Nachrichtenagenturen Reuters und Bloomberg News, […]

Die Presse

EU will CO2-Zoll auf Maschinen und Haushaltsgeräte ausweiten

17. Dezember 2025, Straßburg/Brüssel

Von schwerem Gerät für Fabriken bis hin zu Waschmaschinen: Auf zahlreiche Stahl- und Aluminiumprodukte soll bei der Einfuhr in die EU künftig eine zusätzliche Importgebühr fällig werden. Die EU-Kommission schlug am Mittwoch vor, den sogenannten CO2-Grenzausgleich (CBAM) um 180 solcher Produkte auszuweiten. Die Gebühr soll dafür sorgen, dass europäischen Herstellern kein Nachteil durch die Kosten der EU-Klimapolitik entsteht.

APA/AFP

Spekulation um EU-Kompensationsmodell bei Verbrenner-Aus

16. Dezember 2025, Berlin
Änderungen an Abgasvorgaben für Autos ab 2035 geplant
 - Dresden, APA/dpa

Kurz vor der Vorstellung ihrer Vorschläge für Änderungen an den Abgasvorgaben für Autos ab 2035 prüft die EU-Kommission einem Medienbericht zufolge offenbar ein neues Kompensationsmodell. Die Kommission erwäge die Einführung fester Quoten, um auch nach 2035 die Zulassung von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor zu ermöglichen, berichtete das "Handelsblatt" am Montag unter Berufung auf hochrangige Kommissionskreise.

APA/AFP

Europa hat ein neues Klimaziel – und Österreich?

16. Dezember 2025

Beim Heizen und im Verkehr ist Tempo gefragt. Gleichzeitig werden gesetzliche Vorgaben gelockert. Und die Industrie wird länger von CO2-Zahlungen befreit. Offiziell soll Österreich bis 2040 klimaneutral sein. So steht es im Regierungsprogramm. Doch das Ziel ist mit dem derzeitigen politischen Kurs kaum mehr erreichbar – Umweltminister Norbert Totschnig (ÖVP) verweist stattdessen auf „unionsrechtliche Klimaziele“, […]

Der Standard

Die EU steht vorm Aus des Verbrenner-Aus
 - Hannover, APA/dpa

EU vor Lockerung der CO2-Zielwerte für Autos

15. Dezember 2025, Brüssel/Wien

Es ist ein Erfolg für die Lobbybemühungen der Autobranche einiger wichtiger EU-Staaten, aber auch der Zulieferindustrie in Österreich: Am Dienstag legt die EU-Kommission ihre überarbeiteten CO2-Vorgaben für die Autoindustrie vor. Dabei wird damit gerechnet, dass dann das für 2035 geplante Verbrenner-Aus gekippt wird - und auch danach noch neue Autos auf die Straßen kommen dürfen, aus deren Auspuff CO2 kommt.

APA/Reuters

Rückblick 2025

3. Dezember 2025, Wien

2025 war ein bewegtes Jahr für die österreichische und europäische Energie- und Gaswirtschaft. Auf EnergyNewsMagazine haben wir die wichtigsten Entwicklungen zusammengefasst – von der Abschaltung des russischen Gastransits über neue Photovoltaik-Förderprogramme bis hin zur EU-weiten Einigung über den Ausstieg aus russischem Gas. Die Energiebranche bleibt dynamisch und im Wandel. JÄNNERDas stille Ende einer Ära — […]

CISMO Clearing Integrated Services and Market Operations GmbH Palais Liechtenstein

Hochtief will Lithium fördern, Einstieg bei Vulcan Energy

3. Dezember 2025, Essen
Hochtief investiert insgesamt 169 Mio

Der australische Lithium-Förderer Vulcan Energy hat sich ein Finanzierungspaket in Höhe von 2,2 Mrd. Euro zum Start der kommerziellen Gewinnung des Batterierohstoffs in Deutschland gesichert. Die Hälfte der Summe entfällt auf Kredite von Geschäftsbanken sowie der Europäischen Förderbank EIB, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Der Deutsche Bund und zwei Bundesländer unterstützen das Projekt mit insgesamt 350 Mio. Euro. Auch Industriepartner sind dabei.

APA/Reuters