Südafrikas schwierige Abkehr von der Kohle

9. März 2026, eMalahleni

Energie. Südafrika ist maßgeblich von Kohle abhängig – doch will man bis 2050 klimaneutral werden. Ein durchaus ambitionierter Fahrplan. „Für uns ist es normal, die Luft zu sehen, die wir einatmen“, sagt Frans Tladi Mabogoane. Der Südafrikaner steht auf einem Hügel mit Blick auf seine Heimatstadt eMalahleni, über der sich gerade eine dicke, graugelbliche Wolke […]

Die Presse

Microsoft: KI-Energiehunger mit emissionsarmem Strom stillen

19. Feber 2026, Redmond (Washington)
Microsoft setzt auch auf Kernenergie
 - Hanover, APA/AFP

Microsoft will den durch den KI-Boom getriebenen Energiehunger seiner Rechenzentren auch künftig vollständig mit kohlenstoffarmem Strom stillen. Das selbst gesteckte Ziel für 2025 sei erreicht worden, teilte der US-Softwarekonzern mit. Man habe dazu Lieferverträge über insgesamt 40 Gigawatt (GW) an erneuerbarer Energie abgeschlossen.

APA/Reuters

USA wollen Quecksilber-Regeln für Kohlekraftwerke lockern

19. Feber 2026, Washington
Behörde mache geltend, die Maßnahme senke "ungerechtfertigte Kosten"
 - Hannover, APA/dpa

Die US-Regierung plant einer Zeitung zufolge, noch in dieser Woche die Umweltauflagen für Kohlekraftwerke zu lockern. Diesen solle ein höherer Ausstoß von Schadstoffen wie Quecksilber gestattet werden, berichtete die "New York Times" unter Berufung auf interne Dokumente. Die Umweltbehörde EPA werde den Schritt am Freitag verkünden.

APA/Reuters

Widerstand gegen Aufweichung des neuen EU-Emissionshandels

18. Feber 2026, Brüssel
Es rumort wieder wegen des Emissionshandel
 - Rostock, APA/dpa

Schweden, Dänemark, Finnland und Luxemburg stellen sich gegen Forderungen anderer EU-Staaten, die Einführung des neuen CO2-Marktes für Wärme und Verkehr (ETS2) weiter zu verschieben. In einem gemeinsamen Positionspapier warnten die vier Länder davor, dem politischen Druck angesichts der gegenwärtigen Energiekosten nachzugeben.

APA/ag

Frontalangriff auf Emissionshandel

16. Feber 2026, Brüssel

Die Klausur der EU-Chefs spitzte sich zu einem Streit über Für und Wider des Marktes für Emissionszertifikate zu. Den Binnenmarkt vollenden? Unternehmen schneller wachsen lassen? Den Außenhandel stärken? Und besser in die Modernisierung von Europas Industrie investieren? Diese vier Fragen wollte António Costa, der Präsident des Europäischen Rates, bei der informellen Klausur der Staats- und […]

Die Presse

Grünes Licht für Klimaziel 2040

12. Feber 2026, Brüssel

Die EU muss ihren CO2-Ausstoß bis 2040 um 90 Prozent kappen. Das beschloss das EU-Parlament am Dienstag mit großer Mehrheit. Allerdings lässt die Einigung ein Schlupfloch. Europa hat ein neues Klimagesetz. Das Ziel zur Emissionsreduktion für 2040 nahm am Dienstag die finale Hürde. Am Dienstag stimmte das EU-Parlament in großer Mehrheit für den Kompromiss, auf […]

Der Standard

Klimakrise "von der politischen Agenda gedrängt"
 - Wien, APA/THEMENBILD

Appell gegen „Aushöhlung“ von Klimapolitik und -forschung

12. Feber 2026, Wien

"Große Sorge" angesichts von Kürzungen bei Förderungen für Forschung zum Klimawandel und zu -anpassungsmaßnahmen äußern rund 650 Forschende aus diesem Bereich in einem Offenen Brief. In dem an Entscheidungsträger gerichteten Appell weist man auf die bizarre Situation hin, dass zwar viel Kritik zu Streichungen von einschlägigen Budgets in den USA geäußert wird, in Österreich aber ebenso "eine schleichende Aushöhlung der Klimapolitik und der Klimaforschung" zu beobachten sei.

APA

Beim Atom-Thema kommen Stocker und Babiš nicht zusammen

11. Feber 2026, Wien

Treffen in Wien. Tschechiens alt-neuer Kanzler beharrt beim Österreich-Besuch auf den weiteren Ausbau der Atomkraft. Es gibt viele Themen, wo zwischen Österreichs Kanzler Christian Stocker (ÖVP) und dem seit Dezember wieder frisch angelobten tschechischen Premier Andrej Babiš buchstäblich kein Blatt Papier passt: Bei der Migration müsse die Bremse in Europa noch stärker angezogen – und […]

Kurier

EU-Parlament beschließt Klimaziel für 2040

11. Feber 2026, Straßburg
Klimaziele wurden festgelegt
 - Wismar, APA/dpa

Das EU-Parlament hat am Dienstag in Straßburg mit deutlicher Mehrheit für die Änderung des EU-Klimagesetzes gestimmt. Der Rat der 27 EU-Länder muss noch zustimmen, dies gilt aber als Formalie. Bis 2040 soll der Treibhausgas-Ausstoß um 90 Prozent im Vergleich zu 1990 reduziert werden, um bis 2050 eine klimaneutrale EU zu erreichen. Fünf Prozentpunkte der Reduktion sollen nach Wunsch der EU-Staaten ab 2036 durch CO2-Zertifikate aus dem Ausland erreicht werden dürfen.

APA