Brent-Ölpreis legt leicht zu auf knapp 72 USD

3. Juli 2026, Wien
Liefermengen durch Straße von Hormuz steigen
 - Khor Fakkan, APA/AFP

Die Ölpreise haben sich am Freitag etwas nach oben bewegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete zuletzt 71,96 US-Dollar. Der Preis der globalen Referenzsorte stieg damit um 0,5 Prozent. Der Preis der US-Ölsorte WTI stieg um 0,4 Prozent auf 68,74 Dollar. Im Tagesverlauf wird mit einem dünnen Handel gerechnet angesichts des Feiertags zur Unabhängigkeit in den USA.

APA/dpa-AFX

Energiepläne – Zehetner verteidigt Regierungsmaßnahmen

3. Juli 2026, Wien
Experte bemängelt Einsparziele als zu gering
 - Wien, APA/THEMENBILD

Energiestaatssekretärin Elisabeth Zehetner (ÖVP) hat die Pläne der Regierung zur Dämpfung der Stromnetzkosten gegen Kritik verteidigt, wonach die Pläne zu unkonkret und die geplanten Einsparungen von 4,1 Mrd. Euro bis 2040 zu gering seien. Im Ö1-"Morgenjournal" am Freitag nannte Zehetner die angestrebte Kostenreduktion um 8 Prozent eine "sehr anschauliche" Zahl. Zudem forderte sie die Bündelung von Energieagenden auf Bundesebene.

APA

Spritpreise haben nach Reduktion der Preisbremse zugelegt

3. Juli 2026, Wien
Italien, Frankreich und Deutschland teurer als Österreich
 - München, APA/dpa

Mit 1. Juli wurde die Spritpreisbremse der Regierung zurückgefahren, seitdem haben die Spritpreise angezogen. Diesel kostete am gestrigen Donnerstag im Schnitt 1,742 Euro je Liter, bei Eurosuper lag der Verkaufspreis bei 1,688 Euro. Zum Vergleich: Am Dienstag, dem Tag vor der Reduktion der Preisbremse, lag der Diesel bei 1,707 Euro, Superbenzin kostete 1,660 Euro. Wobei auch schon am Dienstag ein Anstieg gegenüber dem Montag zu bemerken war.

APA

ARA spricht sich gegen Batterien-Pfand aus

3. Juli 2026, Wien
Mit Kampagnen soll die Recyclingquote erhöht werden
 - Unterpremstätten, APA/THEMENBILD

Akkus, etwa für Smartphones oder E-Scooter, gelten als brandgefährlich. Um die Sammelquote in die Höhe zu schrauben, kommt immer wieder der Ruf nach einem Pfand- oder Cashback-System. Dem erteilt Thomas Maier, Geschäftsführer der Elektro Recycling Austria (ERA), im Gespräch mit der APA eine Absage. Die Tochter der Altstoff Recycling Austria (ARA) setzt stattdessen auf Bewusstseinsbildung. Helfen sollen auch kommende gesetzliche Regelungen.

APA

Zementverbrauch in Österreich eingebrochen

3. Juli 2026, Wien
Austro-Zementproduktion unter emissionsärmsten weltweit
 - Wien, APA/ROLAND SCHLAGER

Der heimische Zementmarkt ist seit dem Ende des Baubooms innerhalb der vergangenen drei bis vier Jahre um rund 25 Prozent eingebrochen. Das gab der Verband der Zementindustrie auf APA-Anfrage bekannt. Trotzdem haben die Werke im Vorjahr mit 4,53 Mio. Tonnen Zement immerhin um 0,4 Prozent mehr produziert als 2024. Obwohl je Tonne Zement erstmals unter 470 Kilogramm CO2 anfielen, stiegen die gesamten CO2-Emissionen der Branche um 2,6 Prozent auf 2,14 Mio. Tonnen.

APA

Top Artikel der Woche

E-Control legt Strom-Verordnung mit Winter-Netzrabatt vor

30. Juni 2026, Wien

Der Umbau des österreichischen Strommarktsystems läuft nach dem Beschluss des Elektrizitätswirtschaftsgesetzes (ElWG) auf Hochtouren. Die Regulierungsbehörde E-Control legte auf Basis des Gesetzes nun die Grundsatzverordnung für die Stromnetzgebühren vor, die ab 1. Jänner 2027 gelten sollen. Die Behörde definiert darin unter anderem, wann Batteriespeicher keine Netzgebühren zahlen müssen. Neu ist auch ein Netzgebührenrabatt für die nachfrageschwachen Nachtstunden im Winter.

APA

E-Control-Chef Strebl will keinen „Wildwuchs“ bei Batterien

1. Juli 2026, Wien

Der seit März amtierende E-Control-Vorstand Michael Strebl hat den rasanten Ausbau erneuerbarer Stromerzeugung in den vergangenen Jahren kritisiert und will bei Batteriespeichern ein anderes Vorgehen. "Bei den Speichern haben wir noch die Chance, einen Wildwuchs wie bei der PV zu verhindern", sagte er im Interview für die Mittwochausgabe der Tageszeitung "Die Presse". Wichtig sei nun, die Stromnetze für die Energiewende umzubauen. Kritik übte er auch an Ökostromförderungen.

APA

Kann Europa noch legal Gas kaufen?

26. Juni 2026, Wien

Verordnung. Gas aus dem Nahen Osten fließt wieder, aber neue EU-Regeln machen es Importeuren de facto unmöglich, noch legal Gas aus Drittstaaten zu kaufen, klagen Unternehmen. Dagegen regt sich Widerstand – auch aus Österreich. Kaum kommt wieder Öl und Gas durch die Straße von Hormuz nach Europa, legt Brüssel den Importeuren neue Steine in den […]

Die Presse

Klimaneutraler Erdgas-Ersatz aus Wasser und CO2 erzeugt

29. Juni 2026, Wien

Das vor allem aus Methan bestehende Erdgas ist ein fossiler Brennstoff und Grundsubstanz für Plastik und Düngemittel. Man kann es auch klimaneutral aus Wasser und dem Treibhausgas Kohlendioxid herstellen, sagte Alexander Genest von der TU Wien: "Zum Beispiel mit überschüssiger elektrischer Energie, die an Sonnentagen in der Photovoltaik anfällt." Dazu benötigt man eine Elektrode aus Nickel und Zirkonoxid, berichtet er mit Kollegen im Fachjournal "Chemistry of Materials".

APA

Zweite Welle des KI-Rauschs: Jetzt sind die Versorger dran

2. Juli 2026, Wien

Strom. Der KI-Boom braucht „Schaufelhersteller“ – und Strom. Der Sektor erlebt gerade eine Übernahmewelle. Die Aktionäre spüren aber noch nicht viel davon.Die KI-Rallye benötigt, so wie seinerzeit der Goldrausch, „Schaufelhersteller“, die sie ermöglichen. Im Fall der Künstlichen Intelligenz sind das Halbleiter, Rechenzentren, Infrastruktur – und Strom. Doch im Gegensatz zu Halbleiteraktien zählen die Papiere von […]

Die Presse

„Aufhören, Strom zu fördern, der nichts wert ist“

2. Juli 2026

Interview. Seit knapp 100 Tagen steht Michael Strebl an der Spitze der E-Control. Besitzer von PV-Anlagen stimmt er auf Veränderungen ein. Bei Batteriespeichern will der Regulator einen Wildwuchs wie bei Solar im Vorhinein verhindern. Die Presse: Laut einer aktuellen Umfrage ist den Österreichern ein niedriger Strompreis erstmals wichtiger als die Versorgungssicherheit. Wie kommen wir zu […]

Die Presse

Geothermieprojekt für Graz geht in Phase der Probebohrungen

2. Juli 2026, Graz
Potenzial von 50 Prozent des Grazer Fernwärmebedarfs
 - Graz, APA/INGRID KORNBERGER

Das Geothermieprojekt "Tiefenkraft" von OMV und Energie Steiermark geht in die nächste Phase. Nach den seismischen Messungen im Frühjahr haben am Mittwoch beide Projektpartner die kommenden Schritte skizziert: Erkundungsbohrungen in St. Marein bei Graz sollen im vierten Quartal 2026 beginnen. Die Vorbereitungsarbeiten werden im September 2026 starten, der Bohrbeginn selbst sei derzeit für Ende dieses Jahres angesetzt.

APA

Insider: OPEC+ steuert auf weitere Fördererhöhung zu

2. Juli 2026, London
Förderung soll ab August um rund 188

Das Ölkartell OPEC+ will Insidern zufolge seine Förderung im August trotz der zuletzt gefallenen Preise erneut anheben. Die Zielvorgaben sollen um rund 188.000 Barrel (je 159 Liter) pro Tag steigen, wie die Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch von drei mit der Angelegenheit vertrauten Personen erfuhr. Dies entspräche den Erhöhungen in den Vormonaten Juni und Juli. Die Entscheidung soll am Sonntag fallen. Eine offizielle Stellungnahme der OPEC lag zunächst nicht vor.

APA/Reuters

Ökostrom: Erneuerbare liefern in Deutschland 58 Prozent

2. Juli 2026, Berlin/Stuttgart
Höhere Stromerzeugung aus Windenergie
 - Hannover, dpa

Ökostrom ist in Deutschland weiter auf dem Vormarsch. Erneuerbare Energien (EE) also Windenergie, Sonnenenergie, Biomasse, Wasserkraft sowie der organische Anteil des Abfalls, deckten in den ersten sechs Monaten 58 Prozent des Stromverbrauchs, geht aus Hochrechnungen des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hervor.

APA/dpa

Spatenstich für Riesen-Batteriespeicher in Sachsen-Anhalt

2. Juli 2026, Halle an der Saale
Stromversorgung für drei Millionen Haushalte über vier Stunden
 - Magstadt, APA/dpa

Der nach Firmenangaben bisher größte Batteriespeicher Deutschlands wird jetzt im sachsen-anhaltischen Klostermansfeld gebaut. Er soll eine Leistung von 1.000 Megawatt haben und bis zu 5,7 Gigawattstunden speichern könnten, sagte der Vorstandschef der Betreiberfirma BW ESS, Erik Strømsø, der Deutschen Presse-Agentur dpa. Rein rechnerisch werde die Anlage rund drei Millionen Haushalte mindestens vier Stunden lang mit Strom versorgen können.

APA/dpa

Besonders bei Wasserkraft sieht Andritz großes Potenzial
 - Gratkorn, APA/THEMENBILD

Andritz streicht bei deutscher Schuler 500 weitere Stellen

2. Juli 2026, Graz/Wien

Der Grazer Anlagenbauer Andritz muss wegen der schwachen Nachfrage aus der Automobilindustrie im laufenden Jahr weiter restrukturieren. Dies gelte "insbesondere bei Schuler und in Deutschland", sagte Konzernchef Joachim Schönbeck in einem Reuters-Interview zum 25-jährigen Börsenjubiläum des Konzerns. Bei der deutschen Tochter sollen heuer über rund 500 weitere Stellen abgebaut werden. Bereiche wie Werkzeugbau und Pilotproduktionen würden voraussichtlich eingestellt.

APA/Reuters

Zwei Stromausfälle innerhalb von 20 Stunden in der Stadt Salzburg

1. Juli 2026, Salzburg

Nach einem Brand in einem Trafogebäude in Salzburg-Lehen am Sonntagabend kam es am Montagnachmittag erneut zu einem kurzfristigen Stromausfall in der Stadt Salzburg. Von den Gebrechen waren rund 2700 bzw. am Montag rund 3500 Haushalte betroffen. Ein Zusammenhang zwischen den Vorfällen bestand nach Auskunft der Salzburg AG nicht. Nach einem Brand in einem Trafogebäude in […]

Salzburger Nachrichten

Extreme Strompreise wegen der Hitze zeigen die Schwächen des Systems auf

1. Juli 2026

Am Abend sehr teuer, zu Mittag billig – Kunden mit flexiblen Tarifen sind betroffen Es ist eine außergewöhnliche Situation auf dem europäischen Strommarkt. Die Börsenpreise schwanken seit einigen Tagen massiv. Am Abend kostet Strom in Österreich teilweise zwischen 300 und 700 Euro pro Megawattstunde (MWh) – das sind umgerechnet 30 bis 70 Cent pro Kilowattstunde […]

Oberösterreichische Nachrichten

Erneuerbare Energien bei 47 Prozent

1. Juli 2026

Gasverbrauch steigt leicht, Kohle erreicht in der Europäischen Union einen Tiefststand. Erneuerbare Energieträger waren auch 2025 maßgeblich für die Stromproduktion in der EU. Rund 47 Prozent der Elektrizität stammten im Vorjahr aus erneuerbaren Quellen, zeigen vorläufige Daten des EU-Statistikamts Eurostat. Der Anteil fossiler Energieträger am EU-Strommix lag bei rund 30 Prozent, Atomenergie trug rund 23 […]

Neue Vorarlberger Tageszeitung