Verbrenner-Aus: Berlin und Paris einigen sich auf Lockerung

16. Oktober 2026, Brüssel/Berlin/Paris
CO2-Reduktionsziel für Neuwagen soll von 100 auf 90 Prozent sinken
 - Dresden, APA/dpa

Frankreich und Deutschland haben sich auf eine Aufweichung des Verbrenner-Aus ab 2035 verständigt. Das gaben beide Regierungen am Freitag bekannt. Zugleich wollen sie die Anforderungen für den Anteil in Europa produzierter Autobauteile erhöhen. Nach dem von Deutschlands Kanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ausgehandelten Plan soll das CO2-Reduktionsziel für Neuwagen von bisher 100 auf 90 Prozent sinken, ohne weitere Ausgleichsmaßnahmen.

APA/Reuters

Volle Ladung Sonne

16. Oktober 2026

Erste Unternehmen bestücken ihre Lastwagen mit robusten Solarmodulen. Von der fahrenden PV könnten nicht nur die Firmen profitieren, sondern die gesamte Volkswirtschaft, sagen Forschende. Der Gedanke klingt verlockend: Wenn immer mehr Hausdächer mit Photovoltaik (PV) ausgestattet sind, könnten auch Solarzellen auf einem Elektroauto ein bisschen Strom erzeugen und einen weiter fahren lassen. Das Unternehmen Sono […]

Der Standard

Macht die E-Control Strom teurer, als er sein muss?

16. Oktober 2026, Wien

Energie. Die Kritik an den jüngsten Entscheidungen der E-Control nimmt zu. Die Behörde verhindere einen Batterie-Boom, der Energie billiger machen könnte, warnt die Branche und fordert Anpassungen. Die jüngste Goldgräberstimmung in Österreich währte nur kurz. Ein paar Monate lang hofften Investoren, dass das Land sein Versprechen einlösen und Batteriespeicher von den Netzkosten befreien würde, damit […]

Die Presse

EU streckt die Waffen vor der Energiekrise

16. Oktober 2026, Brüssel

Europäischer Rat. Die EU-Chefs können angesichts der globalen Treibstoffknappheit nur feststellen, dass sie wenig bis keinen politischen und fiskalischen Spielraum haben. Eine Zahl geisterte am Donnerstag während des Europäischen Ratstreffens in Brüssel durch die Tagungsräume: 20.000. So viele Arbeitsplätze gingen europaweit jeden Monat in der Industrie verloren, sagte ein europäischer Diplomat eines Nettozahlerlandes im Gespräch […]

Die Presse

Verbund revitalisierte um 65 Mio. Euro Mur-Laufkraftwerk

16. Oktober 2026, Frohnleiten
Verbund nahm Flusskraftwerk Laufnitzdorf wieder ans Netz
 - Wien, APA/THEMENBILD

Die Verbund AG hat am Freitag das revitalisierte Flusskraftwerk Laufnitzdorf nördlich von Frohnleiten wieder ans Netz genommen. In das im Jahr 1931 nach zwei Jahren Bauzeit errichtete Laufkraftwerk - das erste in der Steiermark mit Kaplan-Turbine - investierte man rund 65 Mio. Euro. Mit den neuen Maschinensätzen kann Laufnitzdorf mit 24,3 Megawatt (zuvor: rund 18) den Jahresstrombedarf von 40.000 Haushalten decken und ist damit das stärkste Wasserkraftwerk an der Mur.

APA

Top Artikel der Woche

Wie der neue Stromtarif funktioniert

13. Oktober 2026

Gleichzeitig das E-Auto zu laden und die Wärmepumpe in Betrieb zu haben, wird teurer. Für Winterstrom soll es einen Rabatt geben. Wie man Kosten sparen kann. Es ist nicht weniger als die „größte Tarifreform der letzten 20 Jahre“, sagte E-Control-Vorstand Michael Strebl bei der Präsentation der – Achtung Wortungetüm – Systemnutzungsentgelte-Grundsatzverordnung (SNE-G-V) am Montag. Denn […]

Der Standard

Reform der Stromnetztarife ab 1. Jänner 2027 in Kraft

12. Oktober 2026, Wien

Die E-Control hat am Montag die neue Grundsatzverordnung für die Stromnetztarife erlassen, die ab 1. Jänner 2027 gelten sollen. Spätestens ab Mitte 2028 müssen alle Netzbetreiber auf das neue Tarifsystem umstellen. Die für Haushalte und kleine Gewerbekunden wichtigste Änderung betrifft die Einführung eines Leistungspreises, der es teurer macht, große Stromverbraucher wie E-Autos mit voller Leistung zu laden. Die Netzausbaukosten sollen so um 300 Mio. Euro jährlich sinken.

APA

Hoher Dieselpreis treibt Lkw-Protest in Süditalien an

16. Oktober 2026, Rom

Im süditalienischen Kalabrien hat am Freitag ein Protest der Lkw-Transportunternehmen gegen die hohen Kraftstoffpreise begonnen. Die von der regionalen Logistikvereinigung Fedralog ausgerufenen Protestaktionen sollen bis zum 20. Oktober andauern. Die Lastwagen wurden am Straßenrand aufgestellt, ohne die Verkehrswege vollständig zu blockieren. Die Protestaktion wird von den Ordnungskräften überwacht. Dennoch kommt es aufgrund verengter Fahrbahnen zu Verkehrsbehinderungen.

APA

OMV schmelzen die Öl- und Gasreserven weg

13. Oktober 2026, Wien

Österreichs größter Öl- und Gaskonzern verdient kräftig, doch die gesicherten Reserven sanken zuletzt viel rascher als im Rest der Branche. Die neue Chefin Emma Delaney soll das Ruder herumreißen. Sechs Wochen ist die neue OMV-Chefin Emma Delaney nun schon in Wien. Und die gebürtige Irin hat keinen schlechten Moment erwischt, um die Führung des größten […]

Die Presse

Reduktion von 4,3 Prozent gegenüber 2023
 - Martigues, APA/AFP/MIGUEL MEDINA

Fossile CO2-Emissionen in Österreich 2024 gesunken

16. Oktober 2026, Wien

Ein geringerer Dieselverbrauch, milde Witterung und schwächere Industrieproduktion sind laut "Luftemissionsrechnung 2024" der Statistik Austria die Gründe dafür, dass die CO2-Emissionen aus fossilen Quellen von in Österreich ansässigen Unternehmen, Institutionen und Privathaushalten im 2024 um 4,3 Prozent im Vergleich zum Jahr davor gesunken sind. Das entspricht einem Rückgang auf 40,97 Millionen Tonnen CO2 2024 nach 42,83 Millionen Tonnen im Jahr davor.

APA

CO2-Reduktionsziel für Neuwagen soll von 100 auf 90 Prozent sinken
 - Dresden, APA/dpa

Verbrenner-Aus: Deutschland und Frankreich für Aufweichung

16. Oktober 2026, Brüssel/Berlin/Paris

Frankreich und Deutschland nähern sich einer Einigung bei der Zukunft des Verbrennungsmotors, die eine Aufweichung des für 2035 geplanten faktischen Verbots für Neuwagen bedeuten würde. Nach dem deutsch-französischen Plan, über den allerdings etwa in der schwarz-roten Koalition in Deutschland noch eine Einigung erreicht werden muss, würde das CO2-Reduktionsziel für Neuwagen von bisher 100 auf 90 Prozent sinken, ohne dass weitere Ausgleichsmaßnahmen erforderlich wären.

APA/Reuters/dpa

Pkw mit Dieselmotoren haben sich zuletzt eher schleppend verkauft
 - Burladingen, APA/dpa

Spritpreise stabil – Diesel 2,158 Euro, Super 1,849 Euro

16. Oktober 2026, Wien

Die Spritpreise haben sich in den vergangenen Tagen weitgehend stabil entwickelt. Am gestrigen Donnerstag lag der Durchschnittspreis für Diesel bei 2,158 Euro je Liter, Super wurde um 1,849 Euro je Liter verkauft. Am Montag dieser Woche wurden für Diesel 2,162 Euro und für Super 1,865 Euro verrechnet. Ein Blick zurück vor zwei Wochen (Montag, 5. Oktober) zeigt etwas mehr Bewegung: 2,138 Euro für Diesel, 1,837 Euro für Superbenzin.

APA

Energiepreiskrise: EU-Gipfel will neue Instrumente

16. Oktober 2026, Brüssel
Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs in Brüssel
 - Brussels, APA/AFP/Ludovic MARIN

Angesichts der Energiepreiskrise wollen die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union neue Instrumente zur Senkung der Kosten. In einer gemeinsamen Erklärung im Rahmen eines Treffens in Brüssel bitten sie die Europäische Kommission, entsprechende Maßnahmen zu erarbeiten und vorzulegen. Die derzeitige Lage erfordere dringend eine koordinierte europäische Reaktion mit gezielten und befristeten Maßnahmen.

APA/dpa

Deutschland und Frankreich vor Einigung bei Verbrenner-Aus

16. Oktober 2026, Brüssel
CO2-Reduktionsziel für Neuwagen soll von 100 auf 90 Prozent sinken
 - Dresden, APA/dpa

Frankreich und Deutschland nähern sich einer Einigung bei der Zukunft des Verbrennungsmotors, die eine Aufweichung des für 2035 geplanten faktischen Verbots für Neuwagen bedeuten würde. Nach dem deutsch-französischen Plan, über den allerdings etwa in der schwarz-roten Koalition in Deutschland noch eine Einigung erreicht werden muss, würde das CO2-Reduktionsziel für Neuwagen von bisher 100 auf 90 Prozent sinken, ohne dass weitere Ausgleichsmaßnahmen erforderlich wären.

APA/Reuters/dpa

Anlage von Nordex
 - Leipzig, APA/dpa

Nordex erhöht Ebitda-Jahresprognose nach starkem Quartal

16. Oktober 2026, Hamburg

Der Windkraftanlagenbauer Nordex sieht nach einem überraschend gut verlaufenen Quartal positiver auf das Gesamtjahr. Die Ebitda-Marge (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) 2026 werde nun bei 11,5 bis 12,5 Prozent erwartet, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend mit. Zuvor war Nordex von 8 bis 11 Prozent ausgegangen. Alle anderen Bestandteile der Prognose bleiben unverändert, so erwartet das Unternehmen weiter einen Jahresumsatz von 8,2 bis 9,0 Mrd. Euro.

APA/dpa-AFX

Vorrang für Freigabe von Diesel
 - Karlsruhe, APA/dpa

IEA will Ölreserven schneller freigeben

16. Oktober 2026, Paris

Mit Blick auf die hohen Treibstoffpreise will die Internationale Energieagentur (IEA) Ölnotreserven wie von den G7-Staaten gefordert beschleunigt freigeben. Die im März als Reaktion auf den Iran-Krieg beschlossene Freigabe von Ölreserven soll nun beschleunigt und so bald wie möglich abgeschlossen werden. Angesichts der angespannten Lage auf den Dieselmärkten solle der Freigabe von Diesel Vorrang eingeräumt werden, teilte die IEA nach einer Verwaltungsratssitzung in Paris mit.

APA/dpa

Trotz hoher Energiepreise aufgrund der Lage in Nahost
 - Wien, APA

Bank Austria: Konjunkturstimmung hellte sich leicht auf

15. Oktober 2026, Wien

Der leichte konjunkturelle Aufwärtstrend in Österreich hat sich im September fortgesetzt. Trotz Gegenwinds durch hohe Sprit- und Energiepreise aufgrund der Lage in Nahost verbesserte sich der Bank-Austria-Konjunkturindikator auf minus 0,5 Punkte, den höchsten Wert seit Beginn des US-Angriffs auf den Iran, schreibt das Geldhaus am Donnerstag in einer Aussendung. In allen Wirtschaftsbereichen sei die Stimmung aktuell besser als nach Beginn der Spannungen.

APA

Uniper verlängert Vertrag von Vorstandschef Lewis

15. Oktober 2026, Düsseldorf
Deutscher Bund muss Beteiligung auf 25 % plus eine Aktie reduzieren
 - Düsseldorf, APA/AFP

Uniper-Chef Michael Lewis soll den deutschen Energiekonzern in das nächste Jahrzehnt führen. Der Aufsichtsrat habe den Manager vorzeitig für weitere fünf Jahre bis Ende Oktober 2031 zum Vorstandsvorsitzenden bestellt, teilte der größte Gaskonzern in Deutschland mit. Lewis ist seit 2023 Chef des Unternehmens. Mit der frühen Entscheidung wolle das Unternehmen für Kontinuität an der Spitze in einer Phase wichtiger strategischer Weichenstellungen sorgen.

APA/Reuters

Ölpreise geben wieder nach

15. Oktober 2026, Wien
Brent-Preis sinkt um 2,4 Prozent auf 103,49 Dollar
 - Sargentes de la Lora, APA/AFP

Die Ölpreise sind am Donnerstag im frühen Handel gefallen und haben ihre Vortagsgewinne abgegeben. Ein Barrel (etwa 159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Dezember kostete zuletzt 103,49 US-Dollar. Das waren 2,42 Prozent weniger als am Vortag. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im November fiel um 1,05 Prozent auf 94,09 Dollar.

APA/dpa-AFX

Krieg mit Iran lässt Gewinne von TotalEnergies sprudeln

15. Oktober 2026, La Defense/Courbevoie
Massiver Gewinnsprung für das dritte Quartal erwartet
 - Pecquencourt, APA/AFP

Der französische Ölkonzern TotalEnergies rechnet wegen des Iran-Kriegs im dritten Quartal mit einem massiven Gewinnsprung. Die Raffineriemarge dürfte sich im Vergleich zum Vorjahr fast vervierfacht haben, wie das Unternehmen mitteilte. TotalEnergies erwarte für das abgelaufene Quartal eine Marge von 33,2 Dollar (29,66 Euro) je Barrel (Fass zu 139 Liter), nach 8,4 Dollar je Barrel im Vorjahreszeitraum.

APA/Reuters

Hohe Gaspreise, niedriger Füllstand

15. Oktober 2026, Wien

Die Temperaturen sinken und die Gasspeicher sind weniger voll als im Vorjahr, der Gaspreis ist im Großhandel so hoch wie im Herbst 2022. Österreich wird dennoch über den Winter kommen, aber die Folgen spüren. Die Heizsaison hat spät, aber doch wieder begonnen. Die Gasspeicher sind in diesem Jahr deutlich weniger gut gefüllt als im Herbst […]

Ziel ist mehr Rohöl und Raffinerieprodukte auf den Markt zu bringen
 - Kalispell, AFP

USA vor Sanktionen-Lockerung gegen Schattenflotten-Tanker

15. Oktober 2026, Washington

Die Regierung von US-Präsident Donald Trump erwägt einem US-Regierungsvertreter zufolge, Sanktionen gegen Schiffe der sogenannten Schattenflotte zu lockern, die Öl und Ölprodukte unter anderem aus Russland, dem Iran und Venezuela transportiert haben. Damit sollen die extrem hohen weltweiten Frachtkosten gesenkt werden. Im Gespräch sei, dass die USA den Transport von Öl und Ölprodukten, die nicht US-Sanktionen unterliegen, auf bisher sanktionierten Schiffen erlauben könnten.

APA/Reuters

Flugzeuge sollen bereits vor Frankfurt zusätzlichen Kraftstoff tanken
 - Los Angeles, APA/AFP

Lufthansa reagiert auf Kerosin-Mangel am Flughafen Frankfurt

15. Oktober 2026, Frankfurt

Am Flughafen Frankfurt kann es derzeit zu Einschränkungen bei der Kerosinversorgung kommen. Die Lufthansa hat nach eigenen Angaben vorsorgliche Maßnahmen ergriffen, um den Flugbetrieb aufrechtzuerhalten. Dazu gehört, dass Flugzeuge auf ausgewählten Verbindungen bereits vor dem Abflug nach Frankfurt zusätzlichen Kraftstoff aufnehmen. Mit Flugstreichungen sei deshalb derzeit nicht zu rechnen, wie das Unternehmen auf Anfrage mitteilte.

APA/dpa

Preise steigen durch Krieg und Speicher-Befüllung vor dem Winter
 - Stuttgart, APA/AFP/THOMAS KIENZLE

Höhenflug des europäischen Gaspreises vorerst gestoppt

14. Oktober 2026, Amsterdam

Der in den vergangenen Handelstagen starke Preisauftrieb für europäisches Erdgas hat am Dienstag zunächst ein Ende gefunden. Der richtungweisende Erdgas-Terminkontrakt TTF zur Lieferung in einem Monat wurde an der Börse in Amsterdam gegen Mittag zu 84,37 Euro je Megawattstunde (MWh) gehandelt. In der vergangenen Nacht war die Notierung noch zeitweise bis auf 87,44 Euro gestiegen und damit auf den höchsten Stand seit Ende 2022.

APA/dpa-AFX

EU-Kommission will Klimaregeln bei Methan verschieben

14. Oktober 2026, Brüssel
Methanausstoß ist maßgeblich mitverantwortlich für Klimawandel
 - Wien, APA/THEMENBILD

Angesichts der Energiepreiskrise will die Europäische Kommission bestimmte Klimaschutzregeln für importierte fossile Brennstoffe erst später als geplant anwenden. Die Brüsseler Behörde schlägt vor, dass Importeure von Öl, Gas und Kohle erst Anfang 2028 und damit ein Jahr später als geplant EU-Klimaschutzregeln für das Treibhausgas Methan befolgen müssen.

APA/dpa