Erdgas: Serbien schloss sich an Pipeline Balkan Stream an

4. Jänner 2021, Novi Sad/Moskau

Serbien hat am Freitag die neue Gasleitung Balkan Stream in Betrieb genommen. Der Ableger der Pipeline Turkish Stream ermöglicht den Transport russischen Erdgases durch die Türkei und Bulgarien über Serbien nach Ungarn. Dort kann es in weitere mitteleuropäische Netze eingespeist werden.

An der feierlichen Inbetriebnahme in der Ortschaft Gospdjinci nahe der nordserbischen Stadt Novi Sad nahm der serbische Präsident Aleksandar Vucic teil, wie das staatliche serbische Fernsehen RTS berichtete.

Balkan Stream ist 403 Kilometer lang und verläuft von der bulgarisch-türkischen zur bulgarisch-serbischen Grenze. Als Teil des Netzes von Turkish Stream dient es – wie die durch die Nordsee verlaufende Pipeline Nord Stream – Russland dazu, sein Erdgas an der Ukraine vorbei nach Mittel- und Westeuropa zu bringen.

APA/dpa

Ähnliche Artikel weiterlesen

Stau von Tankern mit russischem Öl in türkischen Gewässern

6. Dezember 2022, Istanbul

RWE fordert Schadenersatz von Gazprom

5. Dezember 2022, Essen/Moskau

Kreml bekräftigt Nicht-Anerkennung des Ölpreisdeckels

5. Dezember 2022, Kiew (Kyjiw)/Moskau
Russland lehnt Deckel kategorisch ab
 - Moscow, APA/AFP

Rom stellt Lukoil-Raffinerie unter staatliche Aufsicht

2. Dezember 2022, Mailand/Moskau
Lukoil ist einer der großen staatlichen russischen Ölkonzerne
 - Brussels, APA/AFP