Siemens Gamesa im ersten Quartal mit operativ schwarze Zahlen

25. Jänner 2021, München
Gamesa ist im Plus
 - Sarriguren, APA/AFP

Der Windanlagenbauer Siemens Gamesa hat im ersten Geschäftsquartal beim Umsatz zweistellig zugelegt. Operativ stand nach vorläufigen Zahlen ein Plus in den Büchern, der Auftragseingang brach aber deutlich ein im Vergleich zum Vorjahr. Der im November vorgelegte Ausblick für das Geschäftsjahr 2020/21 (Ende September) werde bestätigt, teilte Siemens Gamesa mit. 

Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) lag den Angaben zufolge bei 121 Mio. Euro, im Vorjahr stand hier noch ein Minus von 136 Mio. Euro.

Die Erlöse stiegen um 15 Prozent auf 2,3 Mrd. Euro dank gutem Wachstum im Offshore-Geschäft. Allerdings hätten negative Währungseffekte belastet, hieß es weiter. Der Auftragseingang sei dagegen im ersten Geschäftsquartal deutlich zurückgegangen – und zwar um die Hälfte auf 2,3 Mrd. Euro. Das Offshore-Geschäft sei allerdings sehr volatil, so seien im Vorjahreszeitraum unter anderem viele Service-Aufträge eingegangen. Damit rechnet Siemens Gamesa nun in den kommenden Quartalen.

Beim Ebit schnitt Siemens Gamesa besser ab, als Analysten erwartet hatten. Beim Umsatz lag der Konzern etwas unter den Schätzungen. Das komplette Zahlenwerk soll wie geplant diesen Freitag vorgelegt werden.

Siemens Gamesa gehört inzwischen zu Siemens Energy, das von Siemens im vergangenen Jahr ausgegliedert und Ende September an die Börse gebracht worden war.

APA/dpa

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