OMV und Post wollen Lastwagen mit Wasserstoff betreiben

24. Feber 2021, Wien
Experten sehen Wasserstoff als eine zentrale Technologie zur CO2-Reduktion
 - Laatzen, APA (dpa)

Die beiden teilstaatlichen Konzerne OMV und Post wollen spätestens ab 2023 testweise erste Lastwagen mit Wasserstoff betreiben und haben dazu eine Absichtserklärung unterzeichnet, wie sie in einer gemeinsamen Aussendung mitteilten. Ziel sei bis Ende des Jahrzehnts 2.000 Brennstoffzellen-Lkw auf die Straße zu bringen, um so den Ausstoß des klimaschädlichen CO2 zu reduzieren. OMV und Post wollen auch andere interessierte Unternehmen einbinden.

„Wasserstoff ist eine zentrale Technologie zur CO2-Reduktion und zur Erreichung der Klimaziele – in der Industrie ebenso wie in der Mobilität. Ein hohes Potenzial sehen wir insbesondere im Güter- und öffentlichen Verkehr, da dort Elektrifizierung oft schwierig oder sogar unmöglich ist. Mit der erst kürzlich getroffenen Investitionsentscheidung in eine 10 MW-Elektrolyseanlage am Standort Schwechat, haben wir den Grundstein für die Wasserstoffmobilität gelegt“, erklärte OMV-Manager Thomas Gangl.

„Damit kommen wir unserem Ziel, schon demnächst den ersten wasserstoffbetriebenen Post-LKW in Betrieb zu nehmen, einen großen Schritt näher“, sagte Post-Vorstand Peter Umundum.

APA

Ähnliche Artikel weiterlesen

Energieexperten warnen vor Folgen eines Strommarkt-Eingriffs

19. August 2022, Wien/Moskau

E-Control bereitet sich auf möglichen Gasmangel vor

18. August 2022, Wien

Sachslehner für Energiepreiskompensation bei Unternehmen

18. August 2022, Wien
ÖVP-Generalsekretärin Laura Sachslehner
 - Wien, APA/HANS PUNZ

Mellach – SPÖ knüpft Zustimmung an Stopp für Preiserhöhungen

17. August 2022, Wien/Kiew (Kyjiw)/Moskau
Arhcivbild von Mellach
 - Mellach, APA/ERWIN SCHERIAU