Haushaltsenergiepreise im Februar über Vormonat

31. März 2021, Wien
Haushaltsenergie kostete im Feber mehr als im Jänner
 - Wien, APA

Die Preisanstiege bei Haushaltsenergie gegenüber dem Vormonat haben sich im Februar fortgesetzt. Im Februar gab es eine Verteuerung um 2,4 Prozent gegenüber dem Vormonat. Das allgemeine Preisniveau lag 0,5 Prozent über dem Jänner. Im Jahresabstand war Haushaltsenergie 1,2 Prozent billiger als ein Jahr davor, geht aus dem von der Österreichischen Energieagentur berechneten Energiepreisindex hervor. Der allgemeine VPI stieg um 1,2 Prozent.

Im Jahresvergleich sind die Preise für Haushaltsenergie damit fast wieder auf das gleiche Niveau wie vor der Coronakrise geklettert. Nachdem die Energiepreise über weite Strecken des Vorjahres stagnierten, sei seit Dezember ein stetiger Anstieg zu beobachten, so Geschäftsführer Peter Traupmann.

Angetrieben wurde das Energiepreisniveau zuletzt vor allem durch Heizöl, aber auch Superbenzin und Diesel. Die Preise für Erdölprodukte setzten im Februar ihre Aufwärtsbewegung fort. Heizöl legte im Monatsabstand um 7,4 Prozent erneut kräftig zu. Im Jahresabstand blieb Heizöl aber weiterhin günstig: Die Preise lagen um 8,9 Prozent unter dem Wert von Februar 2021.

Diesel kostete im Monatsvergleich um 3,7 Prozent mehr, Superbenzin verteuerte sich um 4,0 Prozent. Binnen Jahresfrist lagen die Preise von Diesel und Superbenzin dadurch nur noch um 5,5 und 5,0 Prozent niedriger.

Bei Erdölprodukten sei derzeit ein Aufholeffekt zu beobachten, so Traupmann: „Bedingt durch die wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie bleiben die Preise aber noch auf niedrigem Niveau.“ Einen temporären Tiefstand hatten die erdölbasierten Energieträger im November erreicht, seitdem verteuern sie sich, wobei das Plus von fast 23 Prozent bei Heizöl am stärksten ausfiel.

Brennholz kostete um 0,5 Prozent mehr als im Vormonat, im Jahresabstand sanken die Preise um 0,5 Prozent. Holzpellets lagen 0,7 Prozent über dem Jänner, verbilligten sich aber um 2,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Fernwärme kostete im Monatsabstand gleich viel, gegenüber dem Vorjahr sanken die Preise um 1,0 Prozent. Gas kostete im Februar um 0,7 Prozent mehr als im Jänner, im Jahresabstand stiegen die Preise um 1,0 Prozent. Die Haushaltspreise für Strom stiegen um 0,4 Prozent gegenüber Jänner und um 5,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

( S E R V I C E – Video-Kommentar von Karina Knaus, Leiterin des Centers Volkswirtschaft, Konsumenten und Preise in der Österreichischen Energieagentur, zum EPI: )

APA

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