Der Bedarf nach Wasserstoff steigt rasant

26. April 2021, Wien

Laut einer Studie des Beraters PwC wird der globale Wasserstoffbedarf bis zum Jahr 2040 auf 137 Megatonnen steigen und sich damit fast verdoppeln, aber erst ab 2030 dürfte Wasserstoff wettbewerbsfähig sein. Durch Wasserstoff seien Emissionseinsparungen in Transport, Luftfahrt und Industrie möglich. Zum Umbau des Energiesystems werde der Stoff auch in Österreich eine tragende Rolle spielen – eine konkrete Wasserstoffstrategie fehlt aber noch, sie wird für heuer wartet.

Bis zum Jahr 2070 wird sogar eine Versiebenfachung auf 519 Megatonnen (Mt) erwartet – eine Megatonne entspricht einer Million Tonnen. Diese Mengen würden dann vor allem im Transportwesen (30 Prozent), im Flugverkehr (20 Prozent), in der Industrie (15 Prozent) bzw. für die Energieerzeugung (15 Prozent) genutzt.

Zudem besitze grüner Wasserstoff etwa in der Stahlproduktion oder der Herstellung synthetischen Kerosins das Potenzial, Emissionen in Bereichen zu senken, wo das aus Energieeffizienzgründen bisher kaum möglich war. Die Nachfrage nach kohlenstoffarmem Wasserstoff in Europa sollte über Subventionen gezielt angekurbelt werden, zudem über wegbereitende Plattformen, um Investmentrisiken über strategische Kooperationen zu senken.

Um den Umbau des Energiesystems bewerkstelligen zu können, werde erneuerbarer Wasserstoff auch in Österreich in Zukunft eine tragende Rolle spielen. Die Wasserstoffstrategie solle unter anderem klare Rahmenbedingungen für den internationalen Austausch und ein transparentes Labelling einschließen.

APA

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