Bundesgericht stoppt Projekt von Öl-Konzern in Alaska

19. August 2021, Los Angeles
Die Trump-Regierung hatte das Öl-Förderprojekt bewilligt
 - Fairbanks, APA (AFP/GETTY)

Ein Bundesgericht in den USA hat die Pläne des Ölkonzerns ConocoPhillips für ein Förderprojekt in Alaska gestoppt. Der Alaska District Court hob am Mittwoch die noch von der früheren Regierung unter Präsident Donald Trump erteilte Freigabe des 6 Mrd. Dollar (rund 5 Mrd. Euro) schweren Vorhabens auf. Das Gericht begründete dies mit Mängeln in der Analyse zu den Auswirkungen auf die Umwelt.

ConocoPhillips wollte bisher in dem Willow-Projekt mit der Förderung 2027 beginnen. Der Konzern kündigte an, die Entscheidung zu prüfen und dann über weitere Schritte zu beraten.

Umweltschützer waren gegen das Projekt Sturm gelaufen. Der Gouverneur von Alaska Mike Dunleavy bedauerte die Entscheidung. Das Projekt hätte tausende Arbeitsplätze geschaffen, kritisierte er. Das Urteil sei schrecklich. „Wir übergeben Amerika Stück für Stück in die Hände unserer Feinde.“

APA/ag

Ähnliche Artikel weiterlesen

Kaunertal-KW: Gutachten zeigen geologische Instabilität

12. Jänner 2023, Innsbruck/Kaunertal

DUH geht rechtlich gegen LNG-Terminal Wilhelmshaven vor

11. Jänner 2023, Berlin

Energie – Hörl will Windräder in Skigebiet errichten

21. September 2022, Gerlos/Wien
Franz Hörl will im kommenden Jahr im Zillertal Windräder aufstellen

Oberösterreich erleichtert Errichtung von PV-Anlagen

2. September 2022, Linz