RWE kündigt 50 Milliarden-Euro-Programm bis 2030 an

15. November 2021, Essen

Der deutsche Energiekonzern RWE erhöht beim Ausbau des Ökostromgeschäfts sein Tempo. Der Konzern investiere hierfür bis 2030 rund 50 Milliarden Euro, teilte RWE am Montag anlässlich des Capital Market Day mit. Die Ökostromkapazitäten sollen dadurch auf rund 50 Gigawatt steigen. Die neue Wachstumsstrategie trägt den Namen „Growing Green“.

Das bereinigte Ebitda im Kerngeschäft lege so jährlich im Schnitt um 9 Prozent zu. Bis 2030 soll das Ergebnis auf 5 Mrd. Euro klettern.

RWE wird angesichts guter Erträge optimistischer für 2022. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (bereinigtes Ebitda) werde konzernweit auf 3,3 bis 3,6 Mrd. Euro steigen, teilte der Dax-Konzern beim Kapitalmarkttag mit. Bisher hatte das Management nur 3,1 bis 3,4 Mrd. Euro angestrebt.

Die Prognose für das bereinigte Nettoergebnis des Konzerns hob das Management zudem um 50 Mio. Euro an: Hier sollen nun 1,1 bis 1,4 Mrd. Euro bleiben. Auf das Kerngeschäft von RWE entfallen davon laut der neuen Prognose 650 bis 950 Mio. Euro. In das Segment fallen die Geschäfte Energiehandel, Off- und Onshore von Wind und Solar sowie Wasser, Biomasse und Gas.

RWE ist in Österreich maßgeblich an der Kärntner Kelag beteiligt. Im Aufsichtsrat sitzt der frühere Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (ÖVP).

APA/ag

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