OPEC+ hält trotz Omikron an Produktionserhöhung fest

2. Dezember 2021, Wien
41790348464114442_BLD_Online

Die Ölstaaten der Allianz OPEC+ wollen trotz globaler Sorgen um die neue Coronavariante Omikron an ihrer geplanten Produktionserhöhung festhalten. Die tägliche Fördermenge wird somit im Jänner um 400.000 Barrel (1 Barrel = 159 Liter) ausgeweitet, wie die von Saudi-Arabien und Russland angeführte Gruppierung am Donnerstag nach Onlineberatungen am Donnerstag bekanntgab.

Vor der Sitzung der Öl- und Energieminister aus rund zwei Dutzend Ländern hatten Analysten argumentiert, dass die OPEC+ ihre Produktionssteigerung Anfang 2022 aussetzen sollte, um ein Überangebot zu vermeiden. Denn die Vereinigten Staaten und andere große Verbraucherländer hatten in den vergangenen Tagen die Freigabe von Ölreserven angekündigt. Damit hatten sie auf die bisherige Weigerung der OPEC+ reagiert, mehr als 400.000 zusätzliche Barrel pro Monat in den Markt zu pumpen, um die Erholung der Weltwirtschaft zu unterstützen.

Doch die Omikron-Variante nährte in den letzten Tagen erneut Sorgen um eine Verschärfung der Pandemie und negative Folgen für die Wirtschaft. Die Minister der OPEC+ kündigten an, dass sie die globale Corona-Entwicklung und die Marktlage genau im Blick behalten „und falls nötig schnelle Anpassungen vornehmen werden“.

APA/dpa

Ähnliche Artikel weiterlesen

Kocher will Gaspreis bei Stromerzeugung deckeln

29. September 2022, Wien
Staatliche Hilfen für Kocher nur Übergangslösung
 - Wien, APA/FLORIAN WIESER

LNG-Projekt in Lubmin schreibt ab Oktober Kapazitäten aus

28. September 2022, Lubmin

Slowenien erwägt Verstaatlichung von Energieunternehmen

28. September 2022, Ljubljana/Kiew (Kyjiw)/Moskau
Golob nannte kein konkretes Unternehmen
 - Ljubljana, APA/AFP

Druckabfall bei Nord Stream 2

26. September 2022, Lubmin/Moskau
Die Ursache ist bisher unklar
 - Lubmin, APA/dpa-Zentralbild