APG steckt 3,5 Mrd. in Netzausbau bis 2032

6. Dezember 2021, Wien
41910348364184530_BLD_Online

Der Stromnetzbetreiber Austrian Power Grid (APG) will in den kommenden elf Jahren, bis 2032, rund 3,5 Mrd. Euro in den Aus- und Umbau der Netzinfrastruktur investieren. Dies entspricht etwa 17 Prozent jener 18 Mrd. Euro, die die E-Wirtschaft binnen eines Jahrzehnts in die Netze stecken will. Den Netzentwicklungsplan 2021 der APG mit insgesamt 46 Projekten, davon 14 neuen, hat die Regulierungsbehörde E-Control genehmigt, so der Netzbetreiber am Montag.

Die zusätzlich nötigen Einspeiseleistungen aus Erneuerbaren Energien von rund 19 Gigawatt (GW) zur Erreichung der Ziele des Erneuerbaren Ausbau Gesetzes (EAG) würden zumindest eine Verdopplung der Leitungskapazitäten im Übertragungsnetz bedingen, betonte die APG in einer Aussendung. Der Netzentwicklungsplan 2021 liefere dazu erste Ansätze, sei aber nicht die finale Antwort auf die Notwendigkeiten des EAG. Seit Sommer würden die dazu erforderlichen weiterführenden Detailanalysen laufen, diese würden 2022 erste Ergebnisse zeigen.

APA

Ähnliche Artikel weiterlesen

Energie AG senkt Strom- und Gaspreise für Neukunden

27. Jänner 2023, Linz
Neukunden zahlen weniger
 - Würzburg, APA/dpa

„Wiener Kongress“ berät über Versorgungssicherheit

27. Jänner 2023, Wien

Berlin verlängert Finanzierungshilfe für den Energiehandel

25. Jänner 2023, Berlin/Wien

Schweiz prüft Preissteigerung bei Netzbetreiberin Swissgrid

23. Jänner 2023, Bern