APG schrieb Stromnetzreserve für 2022/23 aus

1. März 2022, Wien

Der Übertragungsnetzbetreiber Austrian Power Grid (APG) hat die Ausschreibung für die Netzreserve für 2022/23 gestartet – gesucht werden Angebote für eine Kraftwerksleistung von bis zu 3.005 Megawatt (MW), rund drei Gigawatt. Die Netzreserve hilft dabei, dass für eine sichere Stromversorgung Österreichs jederzeit ausreichend flexible Erzeugungs- und Verbrauchskapazitäten zur Beseitigung von Engpässen im Übertragungsnetz zur Verfügung stehen.

Die vorgehaltene Netzreserve soll die APG von 1. Oktober 2022 bis längstens 31. Oktober 2023 bei Bedarf abrufen können. Interessenbekundungen sind bis 28. März möglich, wie die APG in einer Aussendung mitteilte.

Bei der vorjährigen Ausschreibung, die damals von Mitte Mai bis Mitte Juni erfolgte, waren für den Winter 2021/22 insgesamt 1.280,27 MW Netzreservekapazität kontrahiert worden, für den Sommer 2022 insgesamt 3.235,03 MW. Im Auswahlverfahren hatten folgende Netzreserveanbieter einen Zuschlag erhalten (alphabetisch gereiht): Energie AG OÖ, EVN, Linz Strom, UPM-Kymmene Austria, Verbund, Wels Strom und Wien Energie.

APA

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