Siemens Gamesa erwägt Abbau von rund 2.500 Stellen

2. August 2022, Berlin
Siemens Games spart beim Personal
 - Zamudio, APA/AFP

Der Windturbinenhersteller Siemens Gamesa erwägt Insidern zufolge den Abbau von rund 2.500 Arbeitsplätzen. Das Ziel sei die Erholung von Verlusten, die den Hauptaktionär Siemens Energy zu einem Übernahmeangebot bewegt hatten, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Es sei noch nicht klar, welche Sparten und Regionen betroffen sein könnten.

Siemens Gamesa lehnte eine Stellungnahme ab, und auch Siemens Energy wollte sich zu den operativen Schwierigkeiten des Windenergie-Konzerns nicht äußern. Siemens Gamesa legt seine Zahlen für das dritte Quartal am 2. August vor.

Die Herstellung von Masten und Flügeln für Windturbinen erwies sich in den letzten Jahren wegen des hartes Wettbewerbs, der Corona-Probleme und ausufernder Metallpreise als schwieriges Geschäft. Siemens Gamesa tat sich dabei besonders schwer – zum Teil aufgrund von Verzögerungen bei der Entwicklung und Auslieferung einer neuen Reihe von Onshore-Turbinen. Das veranlasste Siemens Energy dazu, für die 33 Prozent an Siemens Gamesa, die es noch nicht hält, gut vier Milliarden Euro zu bieten, um den Windanlagenbauer von der Börse nehmen.

APA/ag

Ähnliche Artikel weiterlesen

Deutschland: Habeck will Solarindustrie wiederbeleben

8. August 2022, Berlin
Der deutsche Wirtschaftsminister Robert Habeck
 - Plößberg, APA/dpa

Halbe Milliarde Verlust bei Siemens Energy

8. August 2022, München
Probleme macht auch die Windkrafttochter Siemens Gamesa
 - Zamudio, APA/AFP

Deutsche Gasspeicher zu 72 Prozent gefüllt

8. August 2022, Berlin/Rehden
Der größte deutsche Gasspeicher in Rehden in Niedersachsen
 - Rehden, APA/dpa

Deutsche Bundesnetzagentur ruft zum Energiesparen auf

8. August 2022, Berlin/Kiew (Kyjiw)/Moskau
Gas könnte im Winter knapp werden
 - Hannover, APA/dpa