PV-Förderrunde startet am 23. März

23. März 2023
PV-Anlage von SMA Solar - Niestetal, APA/dpa

Ab Donnerstag 17 Uhr stehen 271 Mio. Euro an Photovoltaik-Förderung zur Verfügung.

SONNENSTROM-FÖRDERUNG

Der Bund stellt dieses Jahr 600 Millionen Euro für den Ausbau von Sonnenstrom bereit. Zehn Prozent davon sind extra reserviert für Förderwerber, die 2022 leer ausgingen.

In der ersten Förderrunde, die vor Kurzem von 16. auf 23. März verschoben wurde, stehen insgesamt 271 Millionen Euro über die ÖMAG, die Abwicklungsstelle für Ökostrom AG, bereit: 168 Millionen aus dem EAG sowie 103 Millionen Euro aus dem Klima- und Energiefonds. Weitere vier Förderrunden sind im Juni, August, September und Oktober geplant.

Das viel gescholtene „Ticket“-System nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ und die aufwendige Antragstellung bleiben zwar, dafür warten Bund und ÖMAG mit einigen Verbesserungen auf, die Förderwerber zugutekommen sollen. Für LH-Vize Stephan Pernkopf sind „dem Anschein nach endlich Vereinfachungen gelungen, die wir lange und laut gefordert haben. Besonders wichtig ist uns nach wie vor, dass auch wirklich alle eine Förderung bekommen, unkompliziert und rasch“.

Neu ist, dass für Anlagen bis 20 kW kein Bieterverfahren mehr nötig ist, dass Förderwerber bereits vor Antragstellung einen Installateur beauftragen und die Anlage bauen dürfen und dass die ÖMAG bereits vor Ende der Förderrunde Zusagen machen kann. Außerdem hat man jetzt nach Bewilligung 24 Monate Zeit, die Anlage in Betrieb zu nehmen. Bei der ÖMAG habe man für bessere Erreichbarkeit Personal aufgestockt und eine eigene Antragskopierfunktion eingerichtet, heißt es aus dem Ministerium.

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