Siemens Energy blieb im zweiten Quartal in der Gewinnzone

5. Mai 2021, München

Siemens Energy bleibt in seinem ersten Jahr als eigenständiges Unternehmen auf Gewinnkurs. Der 2020 von Siemens abgespaltene Energiekonzern legte auch für das zweite Geschäftsquartal von Jänner bis März schwarze Zahlen vor. 31 Mio. Euro sind zwar deutlich weniger Gewinn als im Vorquartal, vor einem Jahr war das Unternehmen allerdings noch tief im Minus gelegen. Der Umsatz sank im Vorjahresvergleich um 4,4 Prozent auf 6,5 Mrd. Euro.

Vor allem bei der Windkraft-Tochter Siemens Gamesa lief es finanziell besser als vor einem Jahr. Zudem trieb die spanische Mehrheitsbeteiligung auch den Auftragseingang durch mehrere Großaufträge voran. Auf Konzernebene lag er mit 10,5 Mrd. Euro um 39 Prozent im Plus.

„Ich freue mich, dass wir im zweiten Quartal in einem herausfordernden Umfeld solide Ergebnisse erzielen konnten und auf dem Weg sind, unsere Ziele für das Geschäftsjahr zu erreichen“, sagte Konzernchef Christian Bruch. „Unser starker Auftragseingang belegt unsere Wettbewerbsfähigkeit.“

Angesichts der Entwicklung in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres bestätigte Siemens Energy seine Ergebnisprognose. Bei der erwarteten Umsatzentwicklung verengte das Unternehmen den Korridor: Statt eines Wachstums um 2 bis 12 Prozent werden nun 3 bis 8 Prozent angepeilt.

APA/dpa/dpa-AFX

Ähnliche Artikel weiterlesen

Deutscher LNG-Anschluss in Lubmin fertiggestellt

25. November 2022, Lubmin/Kassel
Start ist am 1

Habeck sieht internationalen Wettbewerb um grüne Industrie

25. November 2022, Berlin
obert Habeck, deutscher Minister für Wirtschaft
 - Berlin, APA/dpa

Streit um EU-Gaspreisdeckel geht in die nächste Runde

25. November 2022, Brüssel
Gewessler pocht auf Versorgungsssicherheit
 - Prague, APA/AFP

NGOs: Stromanbieter müssen Klimaverträglichkeit verbessern

24. November 2022, Wien
Das sagen Global 2000 und WWF in ihrem "Stromanbieter Check"
 - Allrath, APA/Deutsche Presse-Agentur GmbH