E.ON bestätigt Prognosen

15. Mai 2024, Essen
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Der deutsche Energiekonzern E.ON hat nach stabilen Ergebnissen im ersten Quartal seine Prognosen bestätigt. Von Jänner bis Ende März habe das Unternehmen sein operatives Ergebnis (bereinigtes EBITDA) mit rund 2,7 Mrd. Euro in etwa gehalten, teilte der größte europäische Netzbetreiber am Mittwoch mit. Das Ergebnis sei insbesondere auf investitionsgetriebenes Wachstum und operative Verbesserungen zurückzuführen.

Während das Netzgeschäft leicht rückläufig war, konnte E.ON im Vertriebsgeschäft mit Strom und Gas zulegen. Der Konzern bestätigte seinen Ausblick, wonach er im Gesamtjahr ein bereinigtes EBITDA zwischen 8,8 und 9,0 Mrd. Euro erzielen will. E.ON sehe sich in seiner Investitions- und Wachstumsstrategie bestätigt, sagte Finanzvorstand Marc Spieker.

Allein in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres habe E.ON rund 1,3 Mrd. Euro in die europäische Energiewende investiert. Das entspreche einem Plus von rund 25 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2023. Der Großteil der Investitionen, knapp eine Milliarde Euro, sei auf das Netzgeschäfte entfallen. Dabei habe der Fokus auf Neuanschlüssen für Erneuerbare-Energien-Anlagen und auf der Modernisierung und Digitalisierung der Netzinfrastruktur gelegen.

APA/ag

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